Bővebb ismertető
SECHSTER ABSCHNITT
Bauch
1. Bauchdecken (außer Eingeweidebrüchen)
Anatomisch-physiologische Vorbemerkungen
EntwicklungsgescMchte. Die Bauchmuskeln (Abb. 1—3) sind Fortsätze der Myotome, die aus den Urwirbeln hervorgehen. Es entstehen dabei zwei Schichten (M. obliquus. extern, und M. obliquus intern. transversus). Die Mm. recti sind Verschmelzungen der oberflächlichen und tiefen Myotomfortsätze und schieben sich zwischen die bereits gebildete Hautdecke und die Somatopleura (= späteres Peritoneum) ein. Gefäße und Nerven wachsen gleichgerichtet mit den Rippen nach vorn. Währenddessen schließt sich die Bauchhöhle bis auf den Nabelstrang bzw. Nabelring. Zunächst liegen die Mm. recti noch weit seitlich und rücken erst mit Schluß des Nabeleintritts in der Mittellinie zusammen. Zu Ende des 2. Embryonalmonats ist die Bauchhöhle bis auf den engen Nabelring geschlossen. Ductus omphaloentericus und Urachus sind jetzt bereits verödet (Abb. 4).
Anatomie. Die von den Seiten nach vorn verlaufenden Bauchmuskelschichten setzen sich in eine Sehnenplatte fort, die aus den diese Muskeln umkleidenden Faszien gebildet wird (Abb. 1 und 2). Oberhalb des Nabels teilt sich diese Faszie wieder in ein vorderes und hinteres Blatt der Rek-tusscheide (Abb. 4), während unterhalb des Nabels nur die vordere Rek-tusscheide gut entwickelt ist. Da die Inscriptiones tendineae des geraden Bauchmuskels mit der Rektusscheide verbunden sind, bilden die Muskelsegmente des M. rectus abgegrenzte
Felder (Abb. 3). Blutergüsse und Exsudate überschreiten diese Grenzen nicht. Die Innenfläche der Bauchwand wird vom Peritoneum gebildet, unter dem die Transversusapo-neurose hinzieht. — Gemäß der Entwicklung treten Nerven und Gefäße (Abb. 5) segmen-tär in die Bauchwand ein. Die Hauptgefäßstämme sind: A. epigastr. caudalis und
GOl dhahn-Jörns, Chirurgie Bd. II ^
Abb. 1. Schichten der Bauchwand: M. obliquus ext. mit Aponeurose