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Haben Sie kürzlich die Geschichte von dem Mann gelesen, der die aus einem gepanzerten Lieferwagen gefallenen 1,2 Millionen Dollar aufhob? Sechs Tage später hatte er bereits 196 000 Dollar ausgegeben und war unterwegs nach Acapulco.
Als man ihn verhaftete und vor Gericht stellte, plädierte er auf »Freispruch infolge geistiger Verwirrung«.
Wenn eine Million zweihunderttausend Piepen einen geistig nicht verwirren sollen, was denn dann, bitte? Ich benutzte dieses Argument mal meinem Mann gegenüber. Es zog nicht. Er sagte, ich hätte die Wahl: Entweder ich gäbe den Lederrock zurück oder ich müßte die Konsequenzen tragen.
Vor ungefähr drei Jahren behauptete ich einmal: »Als ich die Handtasche aufmachte, fiel meine Kreditkarte heraus und direkt in das Rechenmaschinchen, das mich mit einem Seidenkleid belastete, bevor ich überhaupt merkte, was lief.« Mein Mann meinte, so nahe wie diesmal sei ich dem Freispruch wegen verminderter geistiger Zurechnungsfähigkeit noch nie gekommen.
Im Grunde gibt es keine Frau der Welt, die überrascht, ja auch nur beeindruckt davon wäre, wenn jemand 32 666 Dollar pro Tag ausgibt. Schließlich ist Einkaufen unser halbes Leben. Wir können es am besten, und keiner weiß besser als wir, welche Fallen die Verkaufspsychologie uns ständig stellt. Das fangt gleich am Eingang des Geschäfts oder Supermarkts an: Grelles Licht versetzt uns in einen Zustand euphorischer Enthemmtheit. Geht man die Gänge
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