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\i)rwort
Der beste Wegweiser zur Mythologie
Ein Wert Wiedas »Lexilcon dergrieciiischen und römiscinen Mythologie gab es bisher in der deutschen Sprache nicht. Sein Erscheinen beweist, daß die Mythologie so gegenwartsnah ist wie eh undje. Nur lionnte man sich noch nie zuvor so leicht und gründlich zugleich über die griechisch-römische Antike, ihre Mythen und Sagen, bis in letzte Einzelheiten orientieren. Der völlig neuartige Leitfaden verschafft dem, der ihn aufblättert oder darin verweilend liest, in Icürzester Form nützliche Informationen darüber, was ehemals in Athen oder Rom geschah und was darüber erzählt oder aufgeschrieben wurde. Jenes vielfältige und fesselnde Gedankengut wirkt bis ins Ende des zwanzigsten Jahrhunderts nach.
Dank genauer wissenschaftlicher Forschung, dank aus Originalen faksimilierter Abbildungen, die auf farbige Hintergründe gestellt sind, dank übersichtlicher Anordnung, ist somit ein Wegweiser zur Antike und ihrer in Geschichten summierten Geschichte entstanden, der jung und alt unterhält und belehrt, ohne beide unnütz mit allzu gelehrtem Krimskrams zu belasten.
Was wollen Kinder hören, die noch nicht lesen können? Über Jahre hinaus erwarten sie, daß man sich zu ihnen setzt, um ihnen Märchen aus uralten Zeiten vorzulesen. Jungen und Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren greifen keineswegs bloß zu Indianergeschichten oder Comics. Weitaus lieber hängen sie an überlieferten Sagen.
Während ihrer Schulzeit schließen sie neue Bekanntschaften mit Überlieferungen, die aus Epochen vor und nach Christi Geburt stammen und erhalten blieben. Heranwachsende vertiefen sich nur zu gerne injene heroischen Kämpfe, wie sie sich in Griechenland oder im Römischen Reich ereigneten.
In Reiseberichten und Romanen oder gar auf dem Theater (als Tragödie oder aber als Komödie überliefert), ja bis in die Musicals der Gegenwart übertragen, begegnen den Erwachsenen in ständig neuen Abwandlungen Taten und Untaten, welche aus der Frühgeschichte des Abendlandes als Abbilder gewesener Wirklichkeit oder gar als Erfindungen an die Nachwelt überkamen. Über Jahrzehnte hinweg bot der Film, seit langem vermitteln Programme des Rundfunks Abwechslung durch Rückgriffe aufalte Stofibereiche, die aus hellenischen oder lateinischenBereichenstammen.Ebensowenig kommt das Medium Fernsehen in seinen realistischen oder erdachten Sendungen ohne Anlehnung an die Antike aus.