Bővebb ismertető
Vorwort
A m Ende des zweiten Jahrtausends erlebt der Historisnnus in den Ländern r^ Europas eine Renaissance. Für die Vergangenheit interessieren sich nicht nur Fachleute - Historiier, Kulturschaffende oder Geschichtsstudenten, sondern auch andere gesellschaftliche Gruppen und Schichten, deren Fachbereich und Arbeit kaum etwas mit Geschichte zu tun haben. Mit zunehmender Globa-li^rung wird der soziale Raum immer kleiner. Länderund Völker, die den Westeuropäern vor kurzem noch fern und oftmals auch weniger interessant vorkamen, ziehen heute die Aufmerksamkeit vieler von ihnen auf sich. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Blocks erhielt die Nachbarschaft ÖsterreJcKs undlJeutschländs auf der einen und der Länder des östlichen Teils von Mitteleuropa (zu denen auch die Slowakei gehört) auf der anderen Seite eine völlig neue Gestalt. Die kulturellen, politischen, wirtschaftlichen, Touristischen und persönlichen Kontakte sind um ein Vielfaches gewachsen^ Auf beiden Seiten besteht der Wunsch, den „wiedergefundenen Nachbarn und Partner" näher kennenzulernen und zu verstehen. Es heißt, daß der Weg zur Erkenntnis^éFGeoSrr^nr^beJ'd^ führt.
Deshalb erscheinen i'n'den deutschsprachigen Ländern immer mehr Bücher über die Geschichte jener Völker, die ein halbes Jahrhundert hinter dem Eisernen Vorhang leben mußten. Für die Vergangenheit der Slovvakei und der^Slo-wäiien'giit^as allerdings noch in einem eher bescheidenen Maße. Bislang ist auf dem Buchmarkt Österreichs, Deutschlands oder der Schweiz noch kein elementares Handbuch - ein Lexikon oder Nachschlagewerk - erschienen, das die slowakische Geschichte kurz, übersichtlich und zusammenfassend darstellt.^^^^^^,^^^^^
Diese Lücke versucht das Lexikon der slowakischen Geschichte nun zumin- í dest teilweise auszufüllen.' ' ^^
Es besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, das Kalendari^, erfaßt in chronologischer Reihung die slowakische Geschichte von den ersten Zeugnissen über den Menschen auf d^m heute slowaki^hen Gebiet bis zu den Geschehnissen des Jahres 2Ö0Ö^s best^t aus kurzen, mehTzeiligen Darstellungen der wichtigsten historischen Ereignisse^ Die einzelnen Zeiträume werden""^^'-durch einleitende Texte erläutertrdie die Merkmale und Probleme der betreffenden Epoche charakterisieren.
Den zweiten Teil bildet ein enzyklopädisches Wörterbuch. Es umfaßt etwa 300 Stichwörter, die alphabetisch angeordnet sind. Die Stichwörter charakterisieren die wichtigsten Begriffe, Institutionen und Ereignisse - vor allem dieje-fy^ nigen, die in der chronölogi^hen Übersicht nicht entsprechend dargestellt sind. Halbfett gedruckte Daten, Wörter oder Wortverbindungen verweisen
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