Bővebb ismertető
VORWORT ZUR 1. UND 2. AUFLAGE
Das »Lexikon zur Bibel« soll als biblisches Nachschlagewerk jedem, der selbständig mit der Bibel arbeiten will, eine Hilfe zum Verständnis der uns zeitlich fernliegenden und viei-fadi fremden Umwelt der biblischen Berichte an die Hand geben.
Welt- und völkergeschichtliche, biographische, archäologisdie und kulturhistorische Kenntnisse, welche aus einer unübersehbaren Menge von einzelnen Forschungsarbeiten schwer zu gewinnen sind und darum in der Regel nur dem Fadigelehrten zur Verfügung stehen, werden in gedrängter und übersichtlicher Ordnung zugänglich gemacht.
Die bibelwissenschaftlichen Arbeiten wurden dabei nach dem Maßstab gesichtet und verwertet, nach welchem der Verlag auch seine übrigen die Bibel betreffenden Bücher herausgibt: die Heilige Schrift ist maßgebende göttliche Autorität, weil sie aus dem souveränen Offenbarungswillen Gottes entstanden ist, der sein Wort ins Menschenwort hineingibt und es in dieser Gestalt als sein Wort weiterhin erhält und bestätigt.
Diese grundsätzliche Einstellung zur Bibel ist in dem Artikel »Heilige Schrift« dargelegt und begründet. Polemik und Abgrenzung gegen religionswissenschaftlidie und literar-kritisdie Thesen haben wir bewußt besdiränkt. Eingehende fadiwissenschaftliche Auseinandersetzungen oder die Anführung auch nur der wichtigsten abweichenden Meinungen überschreiten den Rahmen dieses Lexikons.
Unser Ziel war, die Gesamtaussagen der Schrift in den einzelnen Artikeln möglichst unvoreingenommen hinzustellen und damit den Anspruch des lebendigen Gottes an den Menschen unserer Tage deutlich zu machen. Das gilt besonders für die Behandlung theologischer Begriffe. Dabei haben wir uns bemüht, das Bild der biblischen Aussagen nicht durch dogmalisch oder kirchengeschichtlich bedingte Vor-Entscheidungen, seien sie kirchlicher oder freikirchlicher Herkunft, zu trüben. Grundlegend war das Bewußtsem, daß die Heilige Schrift der Maßstab ist, von dem unser Denken und Handeln auf allen Gebieten des täglichen Lebens immer wieder gerichtet, korrigiert und neu ausgerichtet wird.
Die Bewältigung der gestellten Aufgabe in verhältnismäßig kurzer Zeit wurde dadurch erleichtert, daß der Verlag Kok in Kampen/Holland uns in großzügigem Entgegenkommen gestattete, für die Realien teils in Übersetzung, teils in Anlehnung entsprechende Artikel der von ihm herausgegebenen »Bijbelse Encyclopädie« zu verwerten.
Manche Anregung und Hinweise verdanken wir außerdem anglo-amerikanischen Bibelwerken (z. B. The Westminster Dictionary of the Bible von J. D. Davis; The Westminster Historical Atlas to the Bible, neubearb. hrsg. von G. E. Wright und F. V. Filson, 5. Aufl. 1957; The New Bible Commentary der Intervarsity Fellowship, hrsg. von F. Davidson, 2. Aufl. 1955; Ungers Bible Dictionary, Moody Press Chicago 1958), die die Darstellung der deutschsprachigen theologischen Literatur ergänzt und korrigiert haben.
Fast alle Mitarbeiter haben ihre Beiträge zum Lexikon neben ihrer eigentlichen Berufs-