Bővebb ismertető
We:enn man in Rom ist (sagte Sandor), muß man über die Via Condotti gehen, Geschäfte anschauen. Denn da ist das Geld, und die Fenster sind voll von schönen Dingen.Was heißt das? fragte ich, Was ist das, die Via Condotti?Kidnap-Straße.Im Ernst? fragte ich. Heißt die wirklich so?Er lachte nur, wie es seine Art ist. Dann erzählte er die Geschichte weiter, die erste Geschichte, die er mir je erzählt hat. Wenn du ein Geschäft in der Via Condotti hast, sagte er, hast du es geschafft, dann bist du reich, ein Schaufenster in der schicksten Einkaufsstraße Roms ist ein sicheres Zeichen von Wohlstand.Dort gibt es den Juwelier Bulgari. Ein Mitglied der Familie Bulgari wurde 1975 entführt und gegen Zahlung eines Lösegeldes von 650 000 Pfund freigelassen. Das heißt, das Lösegeld war in italienischem Geld, sagte Sandor, aber soviel war es in Pfund. Acht Jahre später wurden noch mal zwei Mitglieder der Familie entführt, die kamen für eindreiviertel Millionen Pfund frei. Wenn man auf dieser Straße weitergeht, kommt man zu Piatelli, Herrenbekleidung. Barbara Piatelli wurde entführt, fast ein Jahr lang festgehalten und für 500 000 Pfund auf freien Fuß gesetzt.Gegenüber ist Fürst Piraneso, der Parfümeur. Ob ich7