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VORWORT DES ÜBERSETZERSWir legen hiemit die deutsche Übersetzung des französischen Werkes Liturgie en langue vivante" von C. Korolevskij vor, von der es in einer Besprechung in einer theologischen Zeitschrift hieß, daß sie längst fällig sei. Das Werk kann als Beleg für die These Pius' XII. in Mediator Dei" gelten, daß die liturgische Bewegung unserer Tage zu einer Intensivierung und Vertiefung auch der liturgischen Studien beigetragen hat.In einem gewissen Sinn könnte man das Werk sensationell nennen. Es beweist in gründlicher, mit streng wissenschaftlicher Akribie gebotener Darstellung die These, daß in den orientalischen Riten, und zwar nicht nur in denen des Nahen Orients, durchgehend die jeweilige Volkssprache auch Sprache des Kults war und ist, wenn auch heute vielfach in archaistischer Form. Nicht weniger interessant, um nicht zu sagen aufregend, ist der zweite Teil des Werkes, in dem die Haltung des Okzidents und im besonderen der obersten kirchlichen Autorität zur Einführung der lebenden Sprache in die Liturgie dargestellt wird. Die Untersuchung führt hier von dem Werk der Slawenapostel Cyrill und Method über die dominikanische Liturgie in Armenien zu einer Untersuchung bzw. richtigen Deutung der Entscheidung des Konzils von Trient zum Gebrauch der lebenden Sprache, über die Versuche der Einführung des lateinischen Ritus im Syrischen in Malabar und im Ghe'ez in