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BuchAdam Hawthorne, Graf von Blackwood, traut seit Jahren keiner Frau mehr. Aber er kann es nicht leugnen: Er ist völlig hingerissen von der jungen Lady, die er jeden Morgen im Park sieht. Natürlich ist ihm der neueste Klatsch der Londoner Gesellschaft wohl vertraut: Kann es wirklich sein, dass diese so hinreißend und so unschuldig aussehende junge Frau Schutz unter dem Dach eines Mannes gesucht hat, der alt genug ist, ihr Vater zu sein? Noch bevor Hawthorne sich seiner eigenen Gefühle klar werden kann, landet die Schönheit eines Nachts in seiner Obhut und bittet ihn flehentlich um Hilfe, denn sie ist unschuldig des Mordes angeklagt. Bald ist es Adam völlig gleich, ob er eine unschuldige Verführerin liebt oder einevom Pech verfolgte Betrügerin - solange sie nur die Seine ist. Jillian Whitney, von vornehmer Geburt, aber bettelarm, sind die Blicke des sehr zurückgezogen lebenden Grafen im Park wohl aufgefallen. Sie ahnt allerdings nicht, wie sehr sie eines Tages seine Hilfe braucht. Dann aber wird ihr väterlicher Freund und Beschützer, Lord Fenwick, ermordet, und sie ist die einzige Verdächtige. Ihre Flucht vor den Schergen der Polizei endet im Hause von Adam Hawthorne, das ihr zwar Schutz vor dem Gesetz bietet, nicht aber Schutz vor den Flammen ihrer Leidenschaft. Niemals aber, da ist Jillian sich sicher, wird der Graf eine Frau heiraten, deren Name von einem Skandal beschmutzt ist London, England April 1806Die Schiacht tobte in seinem Kopf. Er hörte das Krachen der Musketen, das Donnern von Kanonen, er sah heißes Blei, das sich in Fleisch und Knochen grub, und Männer, die vor Angst und Verzweiflung heulten und schrieen.Es ist nur ein Traum, versicherte er sich selbst, während er versuchte, aus einem der immer wiederkehrenden Alpträume, die seinen Schlaf unerträglich machten, zu erwachen. Mühsam kämpfte Adam Hawthorne, der vierte Graf von Blackwood, darum, die Bilder des Traums abzuschütteln, während er aufrecht in seinem riesigen Bett mit den vier Pfosten saß, die einen gewaltigen Baldachin trugen. Sein Herz hämmerte. Der Schweiß rann ihm in Strömen über die nackte Brust, und das volle schwarze Haar, das von einem Band zusammengehalten wurde, klebte an seinem Nacken.Obwohl es im Zimmer empfindlich kalt war, schob Adam das weiche Federbett bis über die Taille nach unten. Er schauderte, und Gänsehaut überzog seine Brust über dem steifen Laken aus Leinen. Er hatte sich an Nächte wie diese inzwischen gewöhnt. Die schrecklichen Bilder verfolgten ihn nun bereits seit mehr als sechs Jahren. Er sah sie als seine Buße für die Rolle an, die er im Krieg gespielt hatte.Er rieb sich mit einer Hand übers Gesicht, um die letzten Reste des Schlafes zu vertreiben, während er seine langen