Bővebb ismertető
Zum GeleitZum 240. Mai gehen die Losungen in diesem Jahr in über zwanzig Sprachen hinaus, um ungezáhlten Christen in allén Erdteilen und in verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften dieselben Bibelworte für den Tag mitzugeben. Diese Worte wollen uns als Parole im Kampf Jesu Christi miteinander verbinden. So wurde ja einst im altén Herrnhut die Losung an jedem Tag in die Háuser getragen, damit sie den Einzel-nen auch bei seiner Arbeit begleitete. Dort will sich das Wort bewáhren, da gilt es für jeden, die Antwort zu finden. Wir alle sollen auch heute die Antwort auf Gottes Wort in unse-rem Leben geben. Sie mag bei dem afrikanischen Lehrer in Tanzania anders lauten als bei dem Professor in der Schweiz, beim Eskimo in Labrador anders als bei dem Arzt in Nord-indien, beim baptistischen Gemeinschaftsleiter in RuBland anders als beim Mennonitenprediger in Holland. Es ist aber doch derselbe Kampf des Glaubens, in den wir gestellt, und dasselbe Ziel, zu dem wir durch Jesus Christus gerufen sind.An dem Auftrag und dem Sinn der Losungen hat sich nichts geándert, auch wenn das kleine Buch seine Gestalt wieder einmal ein wenig geándert hat. Wer die Geschichte der Losungen kennt, weiB, daB sich ihre Gestalt immer wieder ge-wandelt hat. Wir habén uns in diesem Jahr entschlossen, die beiden Bibelworte unmittelbar aufeinander folgen zu lassen, damit sie stárker als eine Einheit gehört werden. Das erste, alttestamentliche Wort wird immer drei Jahre voraus in Herrnhut aus der etwa 1800 Sprüche enthaltenden Losungs-sammlung herausgelost; das zweite, neutestamentliche Wort wird dazu ausgewáhlt. Dem Wortlaut liegt meist der Text der Lutherbibel (Revidierte Ausgabe 1964) zugrunde. Gelegent-lich habén wir auch die Übersetzung der Zwinglibibel (1931) eingesetzt oder vereinzelt zum besseren Verstándnis eine zeit-genössische Bibelübersetzung (Albrecht, Menge, Schlatter).Die jeweils auf die Bibelworte folgende Antwort in einem Liedvers oder einem Gebet mag uns helfen, unsere eigene Antwort zu finden. Vielleicht begleitet uns auch einmal eme Bitté aus Afrika oder Asien, vielleicht kommt uns einmal ein Vers aus dem 16. oder 18. Jahrhundert nahe. Jedenfalls werden wir mit der Antwort immer in eine groBe Schar von Christen gestellt, die lángst vor uns aufgebrochen oder heute