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Vom tapfern Schneiderlein
. s war einmal ein Schneiderlein, das saß in einer Stadt, die hieß ^ Romadia; das hatte auf eine Zeit, da es arbeitete, einen Apfel uneben sich liegen, darauf setzten sich viele Fliegen, wie das Sommerszeiten so gewöhnlich, die angelockt waren von dem süßen Geruch des Apfels, Darob erzürnte sich das Schneiderlein, nahm einen Tuchlappen, den es eben wollte In die Hölle fallen lassen, schlug auf den Äpfel und befand im Hinsehn, daß damit sieben Fliegen erschlagen waren, Ei, dachte bei sidi das Schneiderlein, bist du solch ein Held?! Ließ sich stracklich einen blanken Harnisch machen und auf das Brustschild mit goldenen Buchstaben schreiben: Sieben auf einen Streich, Darauf zog das Schneiderlein mit seinem Harnisch angetan umher auf Gassen und Straßen, und die es sahen, vermeinten, der Held habe sieben Männer auf einen Streich gefällt, und fürchteten sich.
Nun war in demselben Lande ein König, dessen Lob weit und breit erschallte, zu dem begab sich der faule Schneider, der gleich nach seiner Heldentat Nadel, Schere und Bügeleisen an den Nagel gehangen, trat in den Hof des Königspalastes, legte sich alldort in das Gras und ent-