Bővebb ismertető
Einleitung
I. Definition und Einteilung der Hochpolymeren
Unter Hoclipolymeren verstehen wir chemische Verbindungen, in denen eine große Zahl gleicher oder gleichartiger Atome oder Atomgruppen, auch „Beste" genannt, durch homöopolare Hauptvalenzen miteinander verbunden sind. Alle mehrwertigen Elemente, die homöopolaro Verbindungen eingehen können, und damit alle mehrwertigen Metalloide, sind zur Mitwirkung am Aufbau hochpolymerer Verbindungen befähigt, so daß in dieser Hinsicht keine Scheidung zwischen anorganischer und organischer Chemie besteht.
Die gemeinsamen Züge des Baus hochpolymerer Verbindungen führen vielmehr zu Ähnlichkeiten im. physikalischen Verhalten von Verbindungen, die chemisch nicht miteinander verwandt sind; die Fibrillenstruktur der Asbeste und der Cellulose, die elastischen Eigenschaften des Polyphosphor-nitrilchlorids und des Kautschuks, die optischen Eigenschaften der anorganischen und der organischen Gläser seien als Beispiele hierfür genannt.
Trotz der gemeinsamen Züge werden wir aus Zweckmäßigkeitsgründen die anorganischen Hochpolymeren gesondert und vor den organischen behandeln.
Eine weitere Möglichkeit der Einteilung ergibt sich daraus, daß die Atome oder Reste miteinander an zwei oder an mehr Stellen verbunden sein können. Wir unterscheiden dementsprechend:
1. Kettenpolymere. Jeder Rest, mit Ausnahme der endständigen Reste, ist mit zwei anderen Resten durch Hauptvalenzen verbunden, so daß die gesamte, durch Hauptvalenzen miteinander verbundene Schar von Atomen eine Hauptvalenz kette bildet. Der vielfach auch gebrauchte Ausdruck ,,Yadenmolekür' hat den gleichen Begriffsinhalt.
2. Netzpolymere. Jeder Rest, mit Ausnahme der endständigen Reste, ist mit drei oder mehr anderen Resten derart verbunden, daß flächenhafte Riesenmoleküle entstehen, die lamellenartig zum Festkörper zusammengefügt sind.
3. Raumpolymere. Die Hauptvalenzverknüpfung erstreckt sich in
alle Richtungen.
1 Meyer-Mark, Makromolekulare Glicmie. 2. Aufl.