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ERSTER AKT
Eine geräumige Terrasse neben dem Hause Giorgio Vanzis, das sich zur Linken erhebt und in das man durch eine große Glastür gelangt. Die Terrasse, auf den unsidjtbar bleibenden Fluß blickend, hat eine lange Balustrade, die in regelmäßigen Abständen einige, jetzt nicht brennende Laternen trägt. Jenseits des Flusses zieht sid> fern eine weiche Hügellinie. Entzückender Platz. Sorgfältige, gartenartige Anlage, gepflegte Gartenmöbel, sdiöne Liegestühle links, Korbsessel, ein Bar-tisAdoen und Bänke.
Vormittag, gegen Ende September.
Wenn der Vorhang aufgeht, sitzt Giorgio lesend auf der Terrasse. Er erhebt sich, da er Respi eintreten sieht.
Giorgio. Oh, Respi. Schön, daß man sidi wiedersieht.
Respi. Du bist erst vor kurzem gelandet.
Giorgio. Vor zwölf Tagen. Ich muß sie zählen. Leider bleiben mir nur nodi drei.
Respi. Nadi adit Monaten Dienstfahrt!
Giorgio. Ganze vierzehn Tage Urlaub. "Was willst du? Es ist unser Beruf.
Respi. Dieses Paradies verlassen müssen —
Giorgio. Für mich ein Traum: ob idi da bin oder fern.
Respi. Und die arme Ginevra —
Giorgio. Audi sie. So oft idi sie wiederfinde. Aber yielleidit ist's sdiöner so. Wenigstens solange man jung ist. Daß man nie Zeit genug hat.
Respi. Du hast recht. Wir haben immer zuviel Zeit. Und das übersättigt.
Giorgio. Zuviel Zeit, das kennen wir auch, an Bord.
Respi. Dort ist es etwas andres. In unserer Übersättigung