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I
Fährboot landet
Drei Möwen kreisen über zerbrochenen Kisten, Orangenschalen, fauligen Kohlstrünken, die zwischen den zersplitterten Plankenwänden auf und nieder schaukeln, grüne Wellen schäumen unter dem runden Bug, wenn das Fährboot, gleitend auf dem Flutstrom, schnalzend, glucksend die zerspellten Wasser schneidet, schleifend, schlappend langsam auf die Helling auffährt. Handwinden wirbeln herum mit hellem Kettengeklirr. Gittertore öffnen sich, Füße trappeln über den Spalt, Menschenscharen wälzen sich durch den mistverpesteten hölzernen Tunnel des Fährhauses, zusammengequetscht und kollernd und stoßend wie Äpfel, die man in die Rutsche einer Obstpresse schüttet.
Die Krankenschwester, den Korb auf Armeslänge vor sich hin haltend, als trage sie eine Bettpfanne, öffnete die Tür zu einem großen, trockenheißen Raum mit grünlich verfärbten Wänden, wo in der alkohol- und jodoformgeschwängerten Luft ein dünnes, jämmerliches Geschrei aus zahllosen anderen Körben hing. Als sie ihren Korb hinstellte, blickte sie mit geschürzten Lippen hinein. Das Neugeborene krümmte sich kläglich in der Watte wie ein Knäuel Regenwürmer.
Auf dem Fährboot spielte ein alter Mann Violine. Er hatte ein schief verzogenes Affengesicht, und mit der Spitze eines rissigen Lackschuhs klopfte er den Takt. Bud Korpenning - mit dem Rücken zum Fluß - saß an der Reling und sah ihm zu. Die Brise zerzauste sein Haar rund um den knappsitzenden Mützenrand und trocknete den Schweiß auf seinen Schläfen. Seine Füße waren voller Blasen, hundemüde war der ganze Mensch, aber als die Fähre aus der Helling ruckte und die kleinen schwappenden, gekerbten Wel-