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ZUR EÍNLEITUNG.Die Abenteuer des Chevalier Des Grieux m dem bewunderns würdiqen Buche des Abbé Prévost Manón Lescaut, die doriír'ebenso eigenthümlich wie menschlich wahr geschildert sind, mussten für die Bűhne in engere Grenzen gefasst werden. Die Ilauptzüge aber und die Personen des Romans sind fiit die vorliegende Oper beibehalten worden.Im Beginn erfolgt das Zusammentrejfen in Amiens. Manón ist zurn Kloster, Des Grieux zum geistlichen Standé bestimmt. Die Liebe erwacht in Beiden, dann taucht der Plan zur Entführung auf; Endlich geht diese vor sich; ihr folgt die Untreue Manón s, die den Des Grieux Preis giebt und den altén Roué de GM**\ (im Librettó Geronte de Ravoir), einen reichen Steuerpáchter, vorzieht. Der Sergeant Lescaut, der Brúder der Manón, hat dabei die Hand im Spiele, ebenso bei ihrer Rückkehr zu Des Grieux. Die neue Flucht mit Letzterem misglückt. Manón wird gefangen und des Landes verwiesen.Manón selbst ist eme eigenartige Mischung von Liebe und Koketterie, Sinnlichkeit und Gefühl und dies alles sprunghaft durcheinander. Ihr böser Engel ist der Brúder, der Sergeant, der sich der Schönheii und des Leichtsinnes der Schwester zu seinen selbstsüchtigen Absichten schlau und roh bedient. Wenig höher steht der alte reiche Wüsthng Geronte de Ravoir, der die Ursache zu Manons Untergang ist. In diesem Bilde steht Des Grieux, der immer liebt und immer schwarmt, glaubt und hofft,