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Auf dem Marktplatz von Trottowitz standen ein Trommler und ein Bläser.
Sie standen da in strammer Haltung, Kreuz hohl, Brust raus, Gesäß nach außen gedrückt, und trommelten und bliesen in den frühen Morgen.
Um das Dorf Trottowitz herum lagen die Felder und Wiesen, Wälder und sanften Senken der niederschlesischen Landschaft. Frühnebel stieg von ihnen auf, wallend wie im Zugwind wehende Tüllgardinen. An den Blättern der Bäume, an den Halmen der Gräser klebte wie farbloser Honig die Feuchdgkeit der Nacht. Irgendwo in den Nebeln schwamm die Sonne, fahlgelb, ein Klecks nur. Aber man sah ihre Wärme. Die Erde dampfte.
Noch bevor der helle Klang des Homes und das schnarrende, rhythmische Hämmern der Trommel über die schlafenden Bauernhäuser geisterten, stand Heinrich Emanuel Schütze bereits angezogen, in vollem Dienstanzug, am Fenster seines Quartiers. Nebenan, im Flur, hörte er das Filzpantoffelschlürfen des alten Glaukers. Der Bauer ließ seinen Hund heraus das war die erste Arbeit. Mit ihr begann der Tag. Heinrich Emanuel Schütze zog seine silberne Uhr aus der Tasche und verglich die Zeit mit dem ersten Ton des Wecksignals. Die Uhr war ein Geschenk seines Vaters zum Einjährigen gewesen. Gleichzeitig mit der Annahme seines Antrages, als Einjährig-Freiwilliger im stolzen Heere Seiner Majestät zu dienen, hatte er sie überreicht bekommen. Es war