Bővebb ismertető
Geographie ünd Wirtschaftliche Aktivitäten i
Land verstanden als natürliche Ressource kann im Hinblick auf
zwei Aspekte analysiert werden, und zwar dem Aspekt der
Umwelt sowie dem der Produktion. In diesem Kapitel möchten
wir uns in Kürze, aber wie wir hoffen dennoch erschöpfend, mit
letzterem befassen und die wirtschaftlichen Aktivitäten betrach-
ten, die durch die Geomorphologie und die Orographie dieses
Teils der Poebene ermöglicht wurden.
Es ist wahrscheinlich unnötig zu erwähnen, daß sich die Provinz
Mantua im Süd-Osten der Lombardei befindet und zwar zwischen
den Provinzen Venetien und Emilia Romagna. Die Provinz
Mantua umfassl 2.339 Quadratkilometer und ist zu 92 Prozent
Ebene. Lediglich im Norden bedingt die geologische
Moränenformation des Gardaseehinterlandes mit seiner
Amphitheaterform einige Erhebungen. Der höchste Punkt,
Solferino, liegt 206 Meter über dem Meerespiegel. Weitere
Elemente, welche die Besonderheiten des Gebietes um Mantua
ausmachen sind sechs Flüsse, ein verzweigtes Kanalsystem zur
Trockenlegung, hunderte von Wassergräben, ein kapillares
Bewässerungssystem, die Seen nahe der Stadt Mantua sowie eini-
ge bedeutende Wälder. Diese Elemente führen uns ebenfalls zu
den Problematiken der Tierzucht, des Anbaus von Getreiden,
Wein sowie von Obst und Gemüse. Diese kurzen Anmerkungen
zeigen bereits auf, - falls dies überhaupt notwendig ist - in
wieweit die geographischen Bedingungen die landwirtschaftliche
und industrielle Entwicklung dieses Teils der Poebene beeinflusst
und geleitet haben und dass die Umweltbedingungen der Provinz
Mantua von zwei Ausgangspunkten aus betrachtet werden kön-
nen.
Neben der touristischen Nutzung und den Reisewegen ist es näm-
lich ebenfalls möglich, einem Weg zu folgen, der sich an den
Gebieten mit gleichen Produktionsbedingungen orientiert und
daher an Hand von qualitativen Daten bestimmt werden kann.
Dabei kann auch die Betrachtung statistischer Daten manchmal
eine nützliche Ergänzung sein, auch wenn die Zahlen sich nur auf
einen bestimmten Zeitraum beziehen.
Wer den Tourismus für eine der wichtigsten Grössen unseres
Terziärsektors hält, wird zudem Schwierigkeiten haben, eine ein-
deutige Grenze zwischen der Bewirtungsindustrie und den ande-
ren Produktionssektoren zu ziehen. Dies wird sogar unmöglich,
wenn man, wie in unserem Fall, das Gebiet der gesamten Provinz
als Ausgangspunkt nimmt. Sicherlich kann man Widersprüche
finden zwischen dem einerseits poetischen Geist, der zu gemütli-
chen Spazierfahrten mit dem Fahrrad neigt und dem typisch lom-
bardischen Eifer, der in unserer Landwirtschaft zum Ausdruck
kommt. Und dennoch wird es deutlich, besonders durch "La Festa
Padana", das Fest der Poebene, dass die Bewohner von Mantua es
verstanden haben, Tradition und Modernität, religiöses Erbe und
durch die Feldarbeit bedingte heidnische Riten zu verbinden.
"La Festa Padana" ist ohnehin der unvergängliche Ausdruck des