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Meinem Sohn Frédéric
Nach der schrecklichen Schloßgeschichte, die durch Bouzigues Triumph rühmvoll beendet worden war, zog Freude in der kleinen Bastide-Neuve ein, und die großen Ferien begannen.
Trotzdem verlief der erste Tag nicht so, wie ich ihn in bebender Vorfreude erlebt hatte; Lili kam nicht, um mich in der Dämmerung herauszurufen, wie er es versprochen hatte, und ich schlief fest bis um acht Uhr.
Es war das leise Knirschen eines Hobels, das mich weckte.
Rasch lief ich hinunter, um mir Aufklärung zu verschaffen.
Ich fand meinen Vater auf der Terrasse: er hobelte die Reißschiene einer in der Winterkälte aufgequollenen Tür wieder gerade und Hobelspäne, geringelt wie ein Bischofsstab, häuften sich bis unter sein Kinn.
Ohne seine Arbeit zu unterbrechen, zeigte er mit dem Finger auf ein Blatt Papier, das an einem Grashalm am unteren Ast des Feigenbaumes aufgehängt war: ich erkannte Schrift und Orthographie meines lieben Lili.
»morgen kann man nicht zu den Valien gehen, ich bin mit meinem Vater für die Ernte auf dem Veld von Pastan gewesen Komm man ißt under den Flaumenbäumen. Komm. Eile Dich nicht man ist dort den ganzen Tag Dein Freund Lili. Der Esel ist auch da Du kannst darauf reiten Kom Dein Freund Lili der Feigenfresser vom vorigen Jahr singt Kom.«
Meine Mutter, die gerade herunter gekommen war, sang schon in der Küche.
Während ich genießerisch meinen Milchkaffee trank, richtete sie meinen Rucksack her: Brot, Butter, Wurst, Pastete, zwei rohe Koteletts, vier Bananen, einen Teller, eine Gabel, ein Glas und Salz in einem Stückchen Schilfrohr, das mit einer Eichel zugestöpselt wurde.
Den Sack über der Schulter, meinen Stock in der Hand, brach ich ganz allein zu den verzauberten Hügeln auf.
Um zum »Feld der Feigenfresser« zu gelangen, mußte ich nur die kleine Hochebene von Bellons überqueren und in das Tal hinuntersteigen: wenn ich aus der Schlucht wieder heraufklet-