Bővebb ismertető
Wer könnte den Duft einer Rose beschreiben dem, der ihn nicht selbst geatmet? Wer könnte das Rauschen der Hochwaldtannen dem erkláren, der ihm nicht selbst gelauscht? Und doch geht es hier nur um vergángliche Dinge dieser todgeweihten Erde. Wer aber vermöchte das Feinste und Tiefste, das ihm durch die Seele geht, einzufangen in das starre GefáB des Wortes! In dem Augenblick, da er es einem anderen hinüberreicht, spürt er mit Wehmut, daB aller Duft wie verflogen, daB kaum ein Hauch davon zurückgeblieben. Geheimnisvolle Rose, rosa mystica... / Wie kann ein Mensch es wagen, von ihr zu reden? Ein verschlossener Garten Gottes ist sie. In Schweigen und Verborgenheit hat der Herr ihre Schönheit gehüllt. Sie selbst hat geschwiegen, mehr als uns lieb ist. Und der Jünger, der ihr nahe sein durfte mit der Náhe des Sohnes, der ihr Bild in tausend feinen und feinsten selbstgeschauten Zügen hátte zeichnen können - auch er hat geschwiegen! . Und doch drangt es mich, dieses Leben zu besingen, dieses herrliche, unvergleichlich wunderbare Leben, verborgen in Christus Jesus. Zwar hören sich die armen Worte dieser erdgebornen Sprache an wie das unbeholfene Stammeln eines Kindes; aber vielleicht hat doch die eine oder die andere Seele ihre Freude daran und fühlt sich dazu angeregt, die Mutter des Herrn ein klein wenig mehr zu lieben, als es bisher geschehen ist; dann ware ich wohl das glücklichste ihrer Kinder. Diese schlichte, völlig anspruchslose Skizze hat vor anderen Arbeiten dieser Art vielleicht den einen Vorzug, gemütvoll geschrieben zu sein. Die Verfasserin 3