Bővebb ismertető
Die Stunde ist da!Papst Pius IX., zuerst vom römischen Volk hocii ver-ehrt, muBte am 25. November 1848 aus Rom fliehen und begab sich nach Gaéta. Gewaltsam entril3 man ihm die Herrschaft über den Kirchenstaat, nachdem man ihn vergeblich zu unwürdigen Zugestándnissen hatte zwingen wollen. Ernst und mahnend klang die Stimme an das italienische Volk: Wehe dem, der in diesem Sturm, in dem Zedern und Eichen bewegt und zersplit-tert werden, nicht die Stimme des Herrn vernimmtl"Von Gaéta aus protestierte der flüchtige Papst am 1. Januar 1849 gegen die römischen Zustánde. Doch man störte sich nicht an seinen Worten. Der Statthalter Christi glich einem Steuermann, dem der wilde Sturm das Steuer aus der Hand gerissen hat. Er war ohnmách-tig gegen die Wogen der Revolution. Da nahm er seine Zuflucht zu Maria, der Unbefleckten Empfángnis. Er verspraeh ihr, bei friedlicher Wendung der Geschicke des römischen Volkes, die Verkündigung des Glaubens-satzes von der Unbefleckten Empfángnis. War doch dieses Geheimnis seit Jahrhunderten mit Liebe verehrt und geglaubt worden.Hatte Gott nicht schon zu Beginn der Menschheits-geschichte es selbst ausgesprochen: Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe!"? Übrigens die einzige Feindschaft, die von Gott stammt: die Feindschaft zwischen Maria und dem Satan. Hatte der Engel Maria nicht gegrüBt als die Gnadenvolle"? Nach der Heiligen Schrift war es alsó klar: Maria war vom ersten Augenblick ihres Seins an gnadenvoll und sün-denlos. Wie sollte sie auch die Schlange vernichten kön-nen, wenn sie je unter der Gewalt der Sünde gestanden hatte?Jetzt, da die Wogen des Sturmes, von der Hölle ent-facht, das Schifflein Petri zu zerschellen drohten, nahm