kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen


Maria Theresia und die Kunst [antikvár]

Andreas Gamerith, Georg Lechner, Maike Hohn

 
Stella Rollig 7 Vorwort Das heurige Jahr, in dem sich der Geburtstag Maria Theresias zum dreihundertsten Mai jáhrt, führt durch den Ausstellungsreigen einmal mehr vor Au-gen, wie bedeutend die Errungenschaften aus der Zeit dieser Habsburgerin für die Nachwelt waren und sind. Auch mit der Geschichte des Belvedere ist Maria Theresia eng verwoben, denn 1752 konnte sie die groftzügige Anlage von der Nichte des Prin-zen Eugen von Savoyen, Victoria, erwerben. Dadurch wurden die Schlösser Teil des kaiserlichen - und heute staatlichen -...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
9800 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Stella Rollig 7 Vorwort Das heurige Jahr, in dem sich der Geburtstag Maria Theresias zum dreihundertsten Mai jáhrt, führt durch den Ausstellungsreigen einmal mehr vor Au-gen, wie bedeutend die Errungenschaften aus der Zeit dieser Habsburgerin für die Nachwelt waren und sind. Auch mit der Geschichte des Belvedere ist Maria Theresia eng verwoben, denn 1752 konnte sie die groftzügige Anlage von der Nichte des Prin-zen Eugen von Savoyen, Victoria, erwerben. Dadurch wurden die Schlösser Teil des kaiserlichen - und heute staatlichen - Besitzes; im Kaufvertrag wurden sie erstmals als Belvedere bezeichnet. Der Öf-fentlichkeit machte Maria Theresia den Garten als bis heute beliebtes Naherholungsgebiet zugánglich, aber auch das Obere Belvedere, indem sie dort ab 1776 die kaiserliche Galerie einrichten liefl. Die Vollendung dieses Projekts konnte sie noch erieben, doch nicht seine breite Akzeptanz. Erstaun-lich ist dabei - wie der Schriftsteller Johann Pezzl (1756-1823) wenige Jahre spáter berichtet -, dass sich das einstige Reprásentationsschloss zu einer tatsáchlich öffentlichen Bildungsinstitu-tion gewandelt hatte: „Die Gallerie ist an jeden Montag, Mittwoch und Freitag für die ganze Welt offen. Sie wird eigentlich nur in den wármeren Mo-naten besucht. Junge Künstler erhalten sehr leicht die Erlaubnifí, selbstgewáhlte Stüke zu kopiren, An den Montagen ist gewöhnlich ein gedrángvolles Getümmel. Eine Menge Bürgersleute von den untern Klassen, Handwerksbursche, die den Blauen Montag machen, ja sogar geringe Dienstmádchen mit Kin-dern auf den Armen, besuchen, um den Nachmittag angenehm zu verbringen, die Bildergallerie."i Ganz anfreunden mit dieser völlig neuen Situation kann sich der Autor allerdings noch nicht und sieht vor allém in den Kindern eine Gefáhrdung: „Ich glau-be, man könnte, ohne dem Publikum einen Zwang zu thun, Kindern und andern ganz niedrigen Leuten den Eingang verwehren, weil ja eine solche Gemálde-sammlung kein Marionettenspiel ist [ ]. "2 Bis heute prágt die Auftrags- und Ankaufspolitik Maria Theresias auch einen Teil der Sammlungen des Belvedere. Von Gemálden wie Christian Seybolds Kinderbildnissen ist bekannt, dass sie von der Re- gentin persönlich für die Galerie erworben wurden. Bei Johann Christian Brand gab sie die vierteilige Reiherbeize in Laxenburg sowie die Schlacht bei Hochkirch zur Ausstattung kaiserlicher Schlösser in Auftrag und konnte weitere Werke für die Galerie erwerben. Überhaupt gab es wáhrend ihrer Regierungszeit gerade auf dem Gebiet der Land-schaftsmalerei Zuwáchse im Sammlungsbestand. Maria Theresias Engagement für die Galerie war ohne Zweifel grófi, und trotz der Existenz von Direktorén und Kustoden findet sich in den archivalischen Aufzeichnungen in Bezúg auf Kunstankáufe in der Regei auch das persönliche piacet der Monarchin. Gerade angesichts der Werke, die zu ihren Leb-zeiten entstanden und spátestens durch den von Christian von Mechel 1783 herausgegebenen Kata-log in der Sammlung nachweisbar sind, wird einem bewusst, dass Maria Theresia nicht historische Artefakte erstand, sondern ihr Interesse verstárkt dem zeitgenössischen Kunstschaffen zuwendete. Dies wurde natürlich auch durch den geschmálerten Etat mitverursacht - oder besser: gefördert -, denn der Erwerb von Werken altér Meister war bereits damals ein kostspieliges Vergnügen. In der Folge fanden vor allém die im Gebiet des heutigen Österreich lebenden Künstler - aber auch einzelne Künstle-rinnen wie Gabrielle Beyer-Bertrand -, von denen viele jünger als die Auftraggeberin waren, ein reiches Betátigungsfeld vor. Freilich, das Kaiser-haus bevorzugte prinzipiell einen konservativeren Stil, doch erhielt bereits Joseph Ignaz Mildorfer in seiner frühen, besonders innovativen Schaf-fensphase Auftráge für Fresken. Sein Zeitgenosse Franz Anton Maulbertsch, dessen feuriger Stil der 1750er-Jahre bis heute begeistert, dürfte anfáng-lich nicht überzeugt habén, doch im weiteren Ver-lauf wurde auch er vonseiten des Herrscherhauses mit Arbeiten betraut, die in der Deckengestaltung des Riesensaals der Hofburg in Innsbruck einen Höhepunkt fanden. Konservativer orientiert war Maria Theresia jedoch in Bezúg auf die Portrátmalerei, die zu ihrer Zeit eine besondere Blüte erlebte. Es ging vor allém darum, das neu entstandene Haus Habsburg-Lothringen und dessen zahlreiche Nachkommen zu propagieren. Und dies hatte in aller Würde - mit ernster Miene und in standesgemáfler Kleidung -zu geschehen. Es mussten auch neue kompositorische

Termékadatok

Cím: Maria Theresia und die Kunst [antikvár]
Szerző: Andreas Gamerith , Georg Lechner Maike Hohn
Kiadó: Hirmer Verlag
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 220 mm x 290 mm
Andreas Gamerith művei
Georg Lechner művei
Maike Hohn művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet