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Manchmal hörte Mary, wie die Leute sagten: »Ich kann es nicht ertragen, allein zu sein.« Sie konnte das nicht begreifen. Immer in ihrem Leben hatte sie Zeiten gelegentlicher Einsamkeit gebraucht, und jetzt sehnte sie sich mehr denn je danach. Wenn sie schon nicht bei dem Mann sein konnte, den sie liebte, dann wollte sie lieber ganz allein sein.
Sie hatte geglaubt, sie könnte in dem kleinen Haus in der Marguerite Street allein sein, aber in London schien es noch immer eine Menge Menschen zu geben, die das Befürfnis fühlten, sie anzurufen oder zu jeder beliebigen Stunde bei ihr vorbeizukommen, um sie in ihrer Einsamkeit aufzuheitem.
Sie hörte direkt, wie die Frauen zu ihren Männern sagten: »Wir müssen unbedingt etwas für die arme Mary tun. Die Dienstboten haben zwar eine Menge Arbeit gehabt in letzter Zeit, und meine kleine Butterreserve werde ich auch opfern müssen, aber das hilft alles nichts.« Und dann würden sie zum Telefon greifen und sagen:
»Bitte, denk' immer daran, daß du jederzeit zu uns kommen kannst, du würdest uns sonst wirklich kränken. Wann willst du in der nächsten Woche bei uns essen? Montag, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag ?«
So war sie also mit Bingo zu einem langen einsamen Wochenende nach Little Creek End hinausgefahren. Hier gab es nur sie, den Hund und tausend Erinnerungen an die Wochenenden, die zwei Menschen und ein Hund in dem abgelegenen Cottage in der Heide von Essex verbracht hatten.
»Du bist verrückt, in diese Einöde zu fahren«, hatte ihre Mutter erklärt. »Es wäre viel besser, du kämst zu Gerald und mir, wenn du deprimiert bist. Da unten vergräbst du dich doch nur in deine Gedanken.«
Ihre Mutter verstand nicht, daß es ja gerade ihr Wunsch war,
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