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N)^arum wieder ein neues Büdilein für die Maiandadit? Mehrere Jahre nacheinander suchten wir uns aus dem reichen Schatz aher und neuer Mariengebete Texte zum Vorbeten aus, um sie nach der kurzen Ansprache vor der Litanei oder dem Gesätz des Rosenkranzes zu beten. Schheßhch wurde daraus ein ganzes Heft, das uns abwechslungsreichen Stoff für jeden Abend des Monats Mai bot, auch als der Predigtstoff einmal ausgegangen war.
Die erste Auflage der Sammlung erschien im Drudi sofort nach Kriegsende im Selbstverlag des Oratoriums Leipzig. Auf Wunsch einiger Seelsorger wurden die Texte in dieser erweiterten Ausgabe so gruppiert, daß zwanzig fertige Andaditen entstanden, die nacheinander im doppelten Zyklus im Monat Mai gebetet werden können. Da aber auch alle Gebetstexte (nicht nur die Lieder) mit eigener Nummer bezeichnet sind, kann man sich nach Belieben neue Andachten komponieren. Wie reich und sdiön ist dodi diese Symphonie deutsdier Marienfrömmigkeit! Solche Marienverehrung —wem wird sie nicht helfen, tiefer im Leben Kind Gottes, Bruder und Schwester Jesu Christi zu werden?
Leipzig, im März 1950. Josef Gülden