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Die SklavereiFürTausende von europäischen Einwanderern bedeutete Nordamerika in den Jahren um 1800 Freiheit, Hoffnung und die Chance auf ein neues Leben. Für viele Schwarze bedeutete es den Weg in die Sklaverei, denn sie wurden wie Vieh versteigert.Hier ist ein gutes, gesundes Mädchen. Eine Menge Fleisch dran. Gute Zähne. Mach den Mund auf, Nigger! Genügend Muskeln für eine ordentliche Arbeitsleistung auf dem Feld und intelligent genug, um zur Hausarbeit angehalten zu werden. Gute Zucht. Was wird geboten?Afrikaner wurden in ihrer weit enfernten Heimat aus ihren Häusern gezerrt und von ihren Familien fortgerissen, um zusammengepfercht, angekettet und verängstigt im Gestank und der Finsternis der Laderäume von Segelschiffen zu landen. Diese Schiffe brachten sie nach Amerika, wo sie als Sklaven verkauft wurden. Verkauft als lebenslanger Besitz des Käufers. Ihre Kinder wurden schon früh an Fremde verschachert, wenn der Herr es so wollte, Ehemänner wurden von ihren Frauen, Ehefrauen von ihren Männern getrennt. Bestenfalls wurden sie behandelt wie ein geliebter Hund, schlimmstenfalls gnadenlos ausgebeutet, geschlagen, gedemütigt, verstümmelt oder einfach umgebracht.Die BefreiungNur langsam kamen viele Menschen in den Vereinigten Staaten zu der Einsicht, daß die Sklaverei falsch war, daß alle menschlichen Wesen das Recht hatten, frei zu sein. Sie kamen zur Überzeugung, daß kein Mensch das Recht haben könne, einen anderen zu besitzen. Aber sie konnten nicht alle davon überzeugen, daß die Sklaverei verboten werden sollte. Schließlich brach im Jahr 1861 auch über die Frage der Sklaverei der amerikanische Bürgerkrieg oder der Sezessionskrieg aus. 1863, noch vor Beendigung dieses Krieges, wurde die Sklaverei abgeschafft, und die Schwarzen wurden freigegeben.Nach diesem Krieg wurden die Vereinigten Staaten reich und mächtig, sie wurden zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten und des Erfolges. Aber in den Außenbezirken der großen Städte entstanden die heruntergekomme- wir haben gemeinsam mit allen anderen Menschen ein natürliches Recht auf unsere Freiheit, ohne von unseren Mitmenschen dieses Rechts beraubt zu werden, denn wir sind ein frei geborenes Volk und haben diese Segnung niemals weder durch Verträge noch Vereinbarungen verwirkt. Aber wir wurden ungerechterweise durch die grausame Hand der Macht von unseren liebsten Freunden fortgerissen, manche von uns vom Busen ihrer zärtlichen Eltern gestohlen, aus einem volkreichen, angenehmen und fruchtbaren Land hierhergebracht, um zu lebenslangen Sklaven in einem christlichen Land gemacht zu werden. Also wurden wir all dessen beraubt, was den Zweck hatte, das Leben wenigstens erträglich zu machen Aus Eine Sklaven-Petition für Freiheit^ 1774