Bővebb ismertető
Teil eins
1
Man könnte sagen, daB alles mit einem Anruf begann. SchlieBlich fangen die meisten Falle so an. Und man stellt sich dann rückblickend die Frage, ob es irgend etwas gab, das einen vorgewarnt, das einen gepackt und einem gesagt hat: PaB auf, die Sache ist ernst.
Aber damals schien es sich nur wieder einmal um eine ángstliche Mutter zu handeln, die besorgt und unsicher war. Sie wuBte nicht genau, ob sie überhaupt hátte anrufen sol-len. War nicht sicher, ob sie das Richtige tat. Dann wurde aus ihrer Angst Árger.
»Wenn sie gesagt hátte, daB sie nicht heimkommt, sich ge-meldet hátte. Wenn sie mir Bescheid gegeben hátte.« Das alles hatte er schon oft gehört und kritzelte etwas auf den Rand seiner Zeitung. Waffeltüten mit Softeis, das spitz und eremig nach oben zulief, und altmodische Biergláser mit dem kleinen Wulst, der sich in Dreiviertelhöhe an der Seite des Glases wölbte. Er trug die Zeit im Verzeichnis der Anrufe ein. 21.48 Uhr. Noch zwölf Minuten bis zum Ende seiner Schicht. Sonntag, der 6. August 1995. An einem langen Fei-ertagswochenende. Es war zu dieser spáten Stunde noch warm. Zu warm. Er hatte feuchte Flecken unter den Armen, und in der Leiste juckte es. Bestimmt waren die Krankenháu-ser schon voll von Fállen mit Sonnenstich, und in zwei Stun-den, wenn die Pubs schlossen, würde es wer weiB wie viele Schlágereien geben. Ali diese Erregung, die Menschen aufge-stachelt durch nackte braune Haut, Arm an Arm, Bein an Bein. Hoffnung flammte auf, Begehrlichkeit, die an die Ober-fláche aufstieg wie die kleinen Bláschen im Bier. Und dann