Bővebb ismertető
Im Jahre 1933 lälji sich die Zahl der Arbeitslosen, bei ausschiief}-licher Berücksichtigung der industriellen Bevölkerung der Weit, laut amtlicher Angaben mit mindestens 4042 Millionen beziffern. Rechnet man die Erwerbslosen der Landwirtschaft und der freien geistigen Berufe hinzu, so ist diese Masse, die, um ihre Konsumkraft gekommen und der äußersten Not verfallen, nicht nur das Gleichgewicht des Wirtschaftslebens zerstört hat, sondern über die hygienische und moralische Schädigung der Entbehrungen hinaus auch die bestehende Gesellschaftsordnung in ihrem Fundament zu untergraben droht, mit den Familienangehörigen ohne Übertreibung auf mindestens 100 Millionen zu schälen.In den führenden Staaten bot die Vermögens- und Einkommensverteilung bereits in normalen Zeiten ein trostloses Bild. Nach den Berechnungen Wladimir Woytinskys gehören in den Vereinigten Staaten, Groljbritannien, Frankreich und Deutschland, also selbst in den führenden Industriestaaten, blolj 12 v. H. der Bevölkerung den vermögenden Klassen an, während der Mittelstand 810 v. H. umfaßt und die restlichen 8590 v. H. Kleinbürger oder Besi^lose sind. Tro^ dieser Vermögensverteilung war immerhin nur ein verhältnis-mäljig geringer Bruchteil der Bevölkerung auf öffentliche Unterstü^ung angewiesen. Die Wirtschaftsverhältnisse waren so beschaffen, dalj die Schichten, die über kein Kapital verfügten, ihre Arbeitskraft verwerten konnten.Die Arbeitsmöglichkeit war die Grundlage der sozialen Ordnung.Die Wirtschaftskrise unserer Tage erschütterte nun gerade dieses Fundament, weshalb sie nicht nur dem Ausmalj nach, sondern auch in ihren zerstörenden Auswirkungen alle früheren Krisen übertrifft.Die Gesellschaft ist natürlich mit Aufgebot aller Kräfte bestrebt, den Krankheiten des Wirtschaftslebens abzuhelfen, steht ihnen aber