Bővebb ismertető
1. Hydraulische Bauelemente
Für das Verständnis dieses Abschnitts wird die Kenntnis des bereits zu dieser Thematik vermittelten Wissens vorausgesetzt „Maschinenkunde 1", Abschn. 1.5.)
1.1. Druckmittel
1.1.1. Reinigung des Hydrauliköls
Die Funktionssicherheit einer Hydraulikanlage ist stark von der Sauberkeit des Hydrauliköls abhängig, die allgemein durch gasförmige, flüssige und feste Verunreinigungen beeinträchtigt wird- Besonders gefährdet sind Hydraulikanlagen durch feste Verunreinigungen, da diese in den engen Passungen der Bauelemente durch Schmirgelreibungen und Erosion einen hohen Verschleiß verursachen. Auch köimen erhebliche Funktionsstörungen auftreten, z. B. Verklemmen und Festfressen von Steuerkolben, in deren Folge sowohl die Lebensdauer der Bauelemente als auch der Wirkungsgrad der Hydraulikanlage sinken. Verunreinigungen gelangen in die Hydraulikanlage
— ausgehend vom Herstellungsprozeß einzelner Bauelemente bereits bei der Montage der Anlage, und zwar in Form von Metallspänen, Formsandresten, Oxidschichten, Schweißschlacke usw.
- durch das Betreiben der Anlage, d. h. als Abrieb, Teile von Dichtungen, Oxydationsrückstände
— durch Staubeinwirkung von außen oder durch Nachlässigkeit des Maschinisten beim Ölnachfüllen und Reinigen der Anl^e
- durch imsachgemäße ÖUagerung.
Derart entstandene Schäden verursachen hohe Kosten und führen zu Stillstandszeiten hochproduktiver Maschinen. Deshalb wird das Hydrauliköl während des Betriebes der Anlage ständig durch Filter gereinigt. Damit die Reinigungswirkung der Filter erhalten bleibt, sind diese ebenfalls in regelmäßigen Abständen zu säubern. Zu den handelsüblichen Filtern gehören:
1.1.1.1. Siebfilter
Diese Filter bestehen aus feinmaschigen Sieben in verschiedenen Bauausführungen. Je feirunaschiger ein Sieb ist, desto besser ist seine Reinigungswirkung. Allerdings erhöht sich zugleich der Strömungswiderstand. Dieser Nachteil kann jedoch durch