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Etwas über die Geschichte derDelaneysWährend die letzten Delaney-Nachkommen in Australien, die Schwestern Sydney, Matilda und Adelaide, immer wußten, daß sie in Amerika Verwandte hatten, hatten die amerikanischen Delaneys nicht die geringste Ahnung davon, daß es einen australischen Zweig der Familie gab.Das läßt sich leicht erklären.Als William Delaney, der Ur-Urgroßvater der drei Schwestern, nach Australien kam, geschah das nicht ganz freiwillig. Er hatte keineswegs die Absicht, sich hier eine neue Existenz aufzubauen und eine Familie zu gründen, er hatte lediglich einen Ort gesucht, der möglichst weit weg war von der Westküste Amerikas und an dem er einige Zeit verbringen konnte, bis ein wenig Gras über all seine Sünden gewachsen war.Denn William Delaney war und blieb ein Tunichtgut.Nicht, daß er ein abgrundtiefer schlechter Mensch und ein Verbrecher gewesen wäre - er hatte zwei Schwächen, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten brachten: die Frauen und das Spiel.Spielschulden hätten sich immer wieder begleichen lassen; sie allein wären kein Grund gewesen, die Heimat zu verlassen, aber gehörnte Ehemänner, die vor Wut schäumten, weil man sie so frech und offen betrogen hatte und die zu allem Überfluß auch noch gut mit ihren Schießeisen umgehen konnten, das war schon etwas anderes und es waren unzählige Männer, die der junge William Delaney gegen sich aufgebracht hatte.Und da er nicht zurück nach Arizona konnte, denn auch dort hatte man seine Verfehlungen wohl nicht vergessen, und es westlich von Kalifornien für viele, viele Meilen erst einmal