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Heinrich Schütz - Matthäus-Passion (gótbetűs) [antikvár]

Matthäus-Passion (gótbetűs) [antikvár]

Heinrich Schütz

 
H^ic ííttffbrung öer in«ttbáu8íP«f(ton »on Scbúg in í>cr (DriginalfftlTung «uf bem jweiten It^ óeinríd)íecbÜ8=gefl: 1929 in tefle rourte iier Itßte íínluf 3ur ÉrfáUung fces lange gef^egten VOurv f(fec6 nad) einer entfpreAenben Cteuijusgabc tiefes tüerFes. 6ie Hegt hiermit nun vor. 2118 einsige (ßueUe Fum 6ie fanigropljifd) fdiöne ?«nfefcbrift 3ol>. S«cb. (Brunfeigs (+ 1720) in Sr
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H^ic ííttffbrung öer in«ttbáu8íP«f(ton »on Scbúg in í>cr (DriginalfftlTung «uf bem jweiten It^ óeinríd)íecbÜ8=gefl: 1929 in tefle rourte iier Itßte íínluf 3ur ÉrfáUung fces lange gef^egten VOurv f(fec6 nad) einer entfpreAenben Cteuijusgabc tiefes tüerFes. 6ie Hegt hiermit nun vor. 2118 einsige (ßueUe Fum 6ie fanigropljifd) fdiöne ?«nfefcbrift 3ol>. S«cb. (Brunfeigs (+ 1720) in Sr<»8e- 3" Worts geborenen tltufíF ?einrieb Scbügene ift feen Soliften teie 6em (tbore feine lelcbte 'Uufgftbe geftettt. Sánger, benen Unmittelbarfeit 6er Spradie unb „tOortleben" bisher in iljrer Mrbeit nidjt (Brunbfáftlidjfeiten waren, werben nid)t ju bem tPcfentliífeen biefes tücrfes gelangen fönnen — es fei benn, baft ifcnen biefe JDinge auf bem tPege aufgeben, itatfádjlid) bat gcrabe biefe 6I)úe=Paf(ton e6 in ftdj, ganj tlar unb einbeutig ein Problem aufsubecEen, bas mebr ober weniger für jebe emft angefaßte iborarbeit beute entfcbelbenb ifit. Í8 wirb Aber ber 2irbeit um bic8 tPerf aud) anbeten (CbSren ergeben wie uns, ba$ ibnen ficbtbar wirb, wie wenig eine ausfcblie^Ild» mufifalifd) anfegenbe ilrbeit bas tDefentUcbe ber tOcrfe Scbúeens erfaffen lát. 3n ber »orliegenben »praftiftben" Musgabe ift nun »erfucbt worben, aus eigener langíábriger írfabrung heraus, ben Sángem burcb ein móglicbfi fiares unbelaftetes Uotcnbilb in biefer ilicbtung ju helfen. iHit einer „wirtlichen" Übertragung war es fdion barum hier nicht getan, weil bae (Drtginal nicht ohne Sdtreibi fehler ifi. UJie weit bei ojfenftchtlid» naétráglidjen Anbetungen »on frember ^anb etwa äeinrid) Schüft be» teiligt war — seitlich wäre bas benfbar — bas »erfchweigt ble ?anbfchrift. 3n ben Partien ber Soliloquenten würbe »on ber (Brunbigfchen alten ihoralnotation abgefeben. tttan »er= gleiche bas Safftmile, um ju erPennen, baß bennoch jebe »rewis bes (Originals auch in ber Übertragung fennt« lieb ifi. tttan foU bei biefer uns faft unmittelbar $eitgen5fftfch anmutenben tltufif ?einrieb Séügens hinter ben alten Hotenseicben niét mehr fuchen als fíe je bebeutet haben, jebenfatts Peine OTaßeinheiten jur metrifchen Sijrierung bes melobifchen Porganges, is hanbelt fich nicht um jweiei-lei Uotenwerte im heutigen Sinne. 3n ben beiben SáUen, in benen (Brunbig bie 25re»i8 anwenbet, ift fíe einmal, ftereotyp »or bem „íltemflrich" fiebenb, mit biefem jufammen legten if nbes Mtemjeichen, in ben nicht eben sabireidjen anbeten Sellen hin» gegen ein tttittel ber UJortbetonung ober boch ber ?erausbebung. JDie „Mternftrichbrecis* (ginalis) tonnte in biefer Ueuausgabe wegen ihrer StlbfioerfídnblichPeit unbejeichnet bleiben. (Über $wei ítusnabmefáae »gl. Seoifionsbericht!). !Die „Mccentbtecis" würbe mit »i bejeichnet. JDerSolift, ber eben nur aus bet Spradjc heraus rhythmifiett, wirb biefe lintlaftung bes Hotenbilbes begrüßen, ebenfo ben altehrwütbigen Uttfto8 in neuer (Befialt, bet bie Übergänge swlfdjen Baß= unb !Cenotfchlüffel^^j »ermittelt. 3« te« thSren er= 8 fcheinen bie Utemjeidien auf ben erfien Blitf ju jahlreich. Sie (tnb nicht als Phrafietungsjeichen im her« P5mmli(^en Sinne fonbetn als »eseichnungen bet etwa mSglichen ober notwenbigen Äegenerationspunfte an$ufehen. !Diefe Seidjen, bie nicht als iinfchnitte mi#»erfianben werben mächten, ftehen hier wegen ber gerabe in emftefier Chorarbeit immer wieber beobachteten iftfcheinung ber Ubetlaftung bee Sángetatems, bie immet ju Stimmerfranfung führt. !Der Mtern ifi nicht eine nach Bebarf behnbate Rlammer für eine be= liebig lange Reihe »on iCönen. ír h« mit feinem 2tbfllngen unb freiwilligen Linftrömen fein heiliges inneres (Befeg, beffeniigengeltung jebetjeit bas ju ftngenbeÄunfiwerf lebenfchaffenb burAbringt. ?ier fiehenftch unmittelbares ieben fo bes Sángers wie ber Wlelobie jeben 2íugenbliá in gegenfeitig »erpflidjtenber Um beblngtbeit unb tPechfelwitfung gegenüber, is mag fchwet fein, ein ähnliches tPerf aufjuftnben, bas, wie biefe Paffton, jenes Remproblem bes bualen Ptinsips in ber (thorarbeit aufhellen fann. VOo es in feiner ganjen Iragweite etPannt ifi, ba ifi ber neue Baugtunb gefunben für fo»iel ehrliche thorarbeit, bie immet wieber im raftlofen Ringen um bie mufifalifche Ceiftung etmüben muß unb babel in einfeitiget Bliárichtung an ihren innerfien Sinn ala Weg 5U reiner Cebensfreube nicht ju gelangen »etmag. tHSchte bies tPerf bes 8i jáhrigen Uteifiers »tele Sánget jum reiten JDienfi am lebenbigen Wort wecEen! !Das ifi bie innetfie ilbficht biefer ííusgabe, beten !Dtutflegung einet bochherjigen Stifning bes äertn Uurt Rem, ieipjig, wie bet 3nitiati»e ber ?einrieb SdjüggefeUfchaft e. P. unb bes »lirenreitersPetlages ju banfen ift! teile, epdtfommet 1929 / Srift Sdimibt

Termékadatok

Cím: Matthäus-Passion (gótbetűs) [antikvár]
Szerző: Heinrich Schütz
Kiadó: Bärenreiter-Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 190 mm x 270 mm
Heinrich Schütz művei
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