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n ftáBMMMi.arRFtniAV PjrautH t 11". A >! MI-ÜMT R XlX VC: ThWttlj blÚ A.I '.-fa ATTHIAS CORVINUS UND SEINE ZEIT Vor 500 Jahren starb Matthias Corvinus, furchtloser Befehlshaber des unbesiegbaren Schwarzen Heeres", listenreicher Politiker, eines der eebildetsten gekrönten Haupter (1458-1490) im Európa des 15. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk - eine stabilé Machtführung in seiner Hand konzentriert und gestützt auf ein starkes Heer, es war die Zeit des Aufschwungs des Geisteslebens, das Aufblühen von Kunst und Kultur in Ungarn. Daniit záhlte der gerechte Matthias", wie er in ungarischen Volksmárchen genannt wird, unter die GroBen seiner Zeit (wie der Florentiner Lorenzo di Medici, der französische König Ludwig XI., wie Heinrich VII. aus dem englischen Königshause Tudor, wie Christoph Kolumbus, Leonardo da Vinci und Botticelli). Dabei war der mit 15 Jahren den Thron besteigende Jüngling von tausend Gefahren umgeben, die sowohl von seiten der Türkén als auch von der das Land verwüstenden feudalen Anarchie drohten. Mitte des 15. Jahrhunderts fegten osmanisch-türkische Eroberer die Überreste des byzantinischen Reiches hinweg: 1453 nahmen sie Byzanz ein und brachten so den Balkan unter ihre Oberhoheit. Die siegreichen Heere des Sultans Mohammed II. brachte 1456 der Vater von Matthias Corvinus, der vom gemeinen Soldaten zum GroBgrunabesitzer und Heeresführer aufgestiegene, spáter zum Reichsverwalter (1446-1452) gewáhlte Johann Hunyadi (ca. 1409-1456), zum Stehen. Bei Nándorfehérvár (heute Belgrád), einer strategisch wichtigen Festung im südlichen Ungarn des 15. Jahrhunderts, erfocht er einen glánzenden Sieg über die Osmanen. Der Ausgang dieser Schlacht, aus deren AnlaB in der gesamten christlichen Welt auf GeheiB von Papst Calixtus III. mittags die Glocken geláutet werden - in vielen Lándern gilt dieser Brauch noch heute -, nahm den Türkén für ein halbes Jahrhundert die Lust am Kriegführen. Anteil am Sieg bei Nándorfehérvár hatte auch der franziskanische Kreuzzugsprediger Johannes Capistranus (1386-1456). Um die wachsende Macht der Familie Hunyadi zu brechen, lieB König Ladislaus V. (1452-1457) im Jahre 1457 Ladislaus, den álteren Sohn von Johann Hunyadi, hinrichten. Matthias, der jüngere Sohn, wurde nach Prag verschleppt. Die finsteren Intri- m gen von Ladislaus V. erreichtén ? jedoch nicht ihr Ziel. Nach seinem Tod - Anfang 1458 - wáhlte der auf \ der zugefrorenen Donau versammelte ungarische Reichstag den 14jáhrigen Matthias zum König. Die Nachricht von seiner Wahl Die Nachricht von seiner Wahl erhielt der frisch gekürte Herrscher am Prager Hof des böhmischen Königs Georg von Podebrad, seines ^ Verbündeten (und Vater seiner Verlobten Katharina). Abbildung Matthias* in der ThuróczyChronik . . . Seite aus dem Philostratus-Kodex mit dem Bild des Einzuges Matthias in Wien, Széchényi Landesbibliothek