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Alexe) Peschkow wurde Maxim Gorki
Alexej Maximowitsch Peschkow wurde am 28. März 1868 in Nishnij Nowgorod an der Wolga geboren. Er verwaiste früh: Sein Vater starb an Cholera, und die Mutter gab ihren Sohn nach dem Tod des Vaters zu ihren Eltern; sie konnte nicht vergessen, daß sich ihr geliebter Mann bei Aljoscha angesteckt hatte und an der Krankheit gestorben war.
Die Sehnsucht nach mütterlicher Liebe und Zärtlichkeit bewegte Aljoscha das ganze Leben, viele literarische Gestalten Gorkis sind Waisen, sie wachsen ohne Familie auf. Der ihm nächststehende liebste Mensch war für ihn die Großmutter. Eine Frau voller Güte und Zärtlichkeit, bewahrte sie den Jungen vor Verbitterung, lehrte ihn die Natur lieben und machte ihn mit Liedern und Märchen und mit der poetischen Volkssprache vertraut. Die Großmutter entdeckte in jedem etwas Gutes und machte das grausame Leben verantwortlich für die Verbitterung der Menschen. Sie vermochte nicht, ihrem Enkel beizubringen, den Menschen alles zu verzeihen, doch lehrte sie ihn, sich in jeden einzufühlen, und weckte so in ihm aufrichtiges Mitempfinden mit den Menschen.
Die Großmutter wurde zur Hauptgestalt des Buches, das der fünfundvierzigjährige Schriflsteller über seine Kindheit schrieb, er wollte das Werk sogar „Die Großmutter" nennen; doch auch der Titel „Meine Kindheit" konnte nur dank der wundervollen Akulina Iwanowna gewählt werden, denn sie, die Großmutter, weckte in Alexej Peschkow ungeachtet allen Mißgeschicks und aller Grausamkeit, die ihn als Kind umgaben, das Gefühl für die schönste Zeit des Lebens - die Kindheit.
Lew Tolstoi schrieb seinerzeit drei autobiographische Romane: „Kindheit", „Knabenjahre" und „Jugendzeit", und wie er