Bővebb ismertető
Einleitung.
Anläßlicli des Ersclieinens des I. Teiles dieses Lehrbuches werden nachstehend die leitenden Gesichtspunkte, welche für die Verfassung dieses Buches maßgebend waren, vorausgeschickt.
Das gesamte Werk wird in 4 Teilen herausgegeben werden, und zwar:
I. Teil: Mechanik der starren Körper; IL Festigkeitslehre; in. Getriebelehre-,
iv. Mechanik der flüssigen und gasförmigen Körper.
Es ist vornehmlich für den Schulgebrauch an den höheren Gewerbeschulen mechauisch-techniseher Richtung mit deutscher Unterrichtssprache und verwandten Lehranstalten, und zwar der I. und IL Teil hauptsächlich für den 2. und o. Jahrgang, der III. uudTV. Teil für den 4. Jahrgang bestimmt, weshalb die Rücksichtsnahme auf die Lehrpläne dieser Schulen bei Verfassung und Gliederung des Buches in die erste Linie und die streng wissenschaftliche Anordnung des zu behandelnden Stoffes in die zweite Linie gestellt w^erden mußten.
Der Unterricht in der Mechanik baut sich an den genannten Schulen auf den Unterricht in der Physik und Mathematik auf, dessen Ergebnisse im Mechanikunterrichte fortlaufende Verwendung finden müssen; er hat die Schüler auf das Ausgangsfach, den Maschinenbau oder die Maschinenkunde vorzubereiten und die für dieses Fach erforderlichen theoretischen Kenntnisse rechtzeitig zu vermitteln. Infolgedessen mußte bei Bearbeitung des Buches an dem Standpunkte festgehalten werden, daß alle Ableitungen und Beweise mit Hilfe elementarer Mathematik durchzuführen, hingegen Ergebnisse, die einwandfrei nur mit höherer Mathematik zu erlangen sind, einfach ohne Beweis aufzunehmen und daß weiterhin Probleme und Aufgaben des Maschinenbaues, die nicht rein theoretisch behandelt werden können und in die Konstruktionslehre des Maschinenbaues gehören, berechtigterweise wegzulassen sind. Die Gewinnung der Erkenntnis mechanischer Probleme durch Versuche wurde, ihrer Bedeutung entsprechend, in vielen Fällen angezogen.
Um die Schüler möglichst bald mit den im Hinblick auf die Anwendung so wichtigen Grundbegriffen Kraft, Weg, Geschwindigkeit, Arbeit, Leistung, Energie usw. unter Anwendung zeichnerischer Methoden vertraut zu machen, mußte auch von einer strengen Einteilung nach den Begriffen Statik" und „Dynamik" abgesehen werden.
Es wurde daher aus didaktischen Rücksichten mit der Bewegungslehre und den dynamischen Gi'undbegriffen, also mit Kapiteln der Dynamik begonnen
J?dlit6clika, Mech-iuik I., a. Aufl. 1