Bővebb ismertető
Einführung Der vorliegende Führer will dem Naturfreund bei der Bestimmung vor allém der Lebewesen helfen. Es gibt viele spezialisierte Bestimmurigsbücher für die unterschiedlichsten Pflanzen- und Tiergruppen. Dieses Buch bescháftigt sich jedoch mit allén Lebewesen. Es werden zwar nur die háufigsten und auffálligsten Formen behandelt, doch wurden sie so ausgewáhlt, daB es möglich ist, auch verwandte Arten mindestens einer Gruppé oder Familie zuzuordnen. Insbesondere zeichnet sich dieses Buch auch dadurch aus, daB es die bekanntesten Haustierarten aufnimmt. Der Kampf ums Überleben" hat in den Jahrmillionen der Evolution dazu geführt, daB sich die Pflanzen und Tiere immer besser in ihre Lebensráume einfügten. Jede Art ist ihrem Körperbau und ihren Ansprüchen nach genau an jenen Ausschnitt der Umwelt angepaBt, in dem sie lebt. Das Eichhörnchen beispielsweise ist ein guter Kletterer. Fast sein ganzes Leben verbringt es auf Báumen. Mit den Schneidezáhnen öffnet es geschickt Eicheln, Nüsse und Tannenzapfen. Der Frosch ist an das Leben im Wasser angepaBt. Er schwimmt hervorragend, kann unter Wasser überwintern und legt seine Eier ins Wasser ab. Zugleich kann er aber auch an feuchten Stellen auf dem Festland überleben. Der Regenwurm als Bodentier ist an die kriechende Fortbewegung in engen Röhren angepaBt. Er ernáhrt sich von Humus und legt seine Eier in den Boden ab. Wegen der fortschreitenden Umweltvergiftung und -zerstörung habén sich viele Pflanzen und Tiere in abgelegene Gebiete zurückgezogen und sind selten geworden. Manche sind sogar nahe am Aussterben. Es ist aber keineswegs so, daB man Tiere nur in naturnahen Gebieten findet. Die Natúr wandert auch in alle die Lebensráume ein, die der Mensch geschaffen hat und die von ihm bestimmt werden, zum Beispiel Háuser, Keller, Gárten und Parks. In Vorstádten leben bereits Rehe, Dachse und Füchse, mitten in der Stadt nisten Greifvögel, und mancher Garten ist ein Schmetterlingsparadies. Auch heute habén wir - trotz aller eindeutigen Verarmung - das Tierparadies noch vor der Haustür. Der wahre Naturfreund pflückt keine Blumen und stört oder tötet keine Tiere. Auch übergroBe Neugier und Fotografiereifer können Tiere verstören und zur Aufgabe ihrer Brut veranlassen. Es gibt heute in jedem europáischen Land eine Naturschutzgesetzgebung. Viele Arten sind geschützt - und man muB wissen, welche, wenn man das Pflücken nicht lassen kann. Eine viel gröBere Befriedigung schafft es jedoch, Pflanzen und Tiere zu fotografieren. Die Zeichnungen im folgenden Bildteil sind unter sich nicht maBstabgerechí. wurden durchwegs Mánnchen abgebildet. Wenn nicht anders vermerkt, s - e Weibchen von den Mánnchen nicht zu unterscheiden oder sehen ihnen r. nr áhnlich. Hinter dem deutschen Namen steht der jeweilige wissenschaviiche Name, der aus dem Gattungsnamen und dem Artnamen zusammengeseizí ist. Die Abkürzung sp., die gelegentlich hinter dem Gattungsnamen auftaucht, bedeutet, daB es mehrere áhnliche Arten gibt, auf die die Abbildung zutreffen kann.