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Schon auf dem Bahnsteig in Snohomish fiel Jennifer Weston der junge Mann im abgetragenen Mantel auf. Er wirkte nervös, beinahe verängstigt, und zog seinen zerdrückten Hut tief in die Stirn, als er ihren neugierigen Blick bemerkte.
Jennifer stieg in den Zug der Great Northern nach Seattie, wuchtete ihren Koffer ins Gepäcknetz und setzte sich auf eine freie Bank. Einer der vielen Arbeitslosen, die auf der Straße leben, dachte sie. Erst vor ein paar Tagen war ein Mann auf der Farm ihres Vaters gewesen und hatte sich ein Abendessen erbettelt. »Wenn die in Washington nicht bald was unternehmen, geht es uns bald allen so!«, hatte ihr Vater geschimpft, nachdem der Mann gegangen war.
Sie lehnte sich zurück und blickte aus dem Fenster. Scheinbar endlose Maisfelder und vereinzelte Farmhäuser und Scheunen flogen vorbei. Durch den Nieselregen und die dunklen Rußwolken von der Lokomotive waren sie nur schemenhaft zu erkennen. An einem der zahlreichen Bahnübergänge glaubte sie ihren Vater zu sehen, einen stämmigen Mann mit verwittertem Gesicht, aber als sie mit der Handfläche über das feuchte Fenster wischte, um ihn genauer erkennen zu können, war er verschwunden.
»Geh nur«, war seine Reaktion gewesen, als sie ihm eröffnet hatte, dass sie nach Alaska gehen würde. »Seit du in diesem verdammten Krankenhaus arbei-