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Einleitung
Der Flughafen war mit den Sommerreisenden überfüllt. Geschäftsund Ferienreisende kamen an und flogen ab in der Hoffnung auf glückhche Wiedervereinigungen und neue Abenteuer. Auch ich war aufgeregt, empfand jedoch eine andere Erregung als früher. Seit langem habe ich die Übersicht über die Male verloren, wo ich aus dem Flugzeug stieg, um von christlichen Freunden in den fernsten Gegenden der Welt und in vielen Städten der USA begrüßt und liebevoll in ihre Arme geschlossen zu werden. Diesmal wartete ich zusammen mit meinem Heben Ehemann Bob und unserem zwei Monate alten Sohn Peter John im Arm, der sich über den Strauß aus Tulpen und Narzissen auf seinem Schoß wunderte.
Bald traf unser Gast ein, und mit welcher Freude legte ich mein kostbares Bündel von Baby und Blumen in ihre ausgestreckten Arme. Und wie es eigentlich immer geschieht, wurde sie im Flughafen erkannt. Unwillkürhch trat ich vor sie hin, um sie der Aufmerksamkeit der Menge zu entziehen. Dann wurde mir klar, daß ich dafür nicht mehr verantwortlich war; jemand anders stand ihr fürsorglich zur Seite. Ich zog mich zurück, als eine Frau ausrief: »Oh, ist das Ihr Enkelkind?«
Unser Gast schaute sie mit ihren großen blauen Augen an und antwortete: »O ja, und ein ganz besonderes.« Dann sah sie mich mit jenem mir so bekannten Augenzwinkern an. Der kleine Peter John bedeutete für sie das Enkelkind, das ihr keine Tochter jemals geben könnte. Und für Peter John war es das erste Zusammensein mit seiner Großmutter Johanna - unserer Corrie ten Boom. (Corrie hat drei Namen: Cornelia, Arnoida und Johanna. Wir wählten den letzteren, um ihr eine besondere Ehre zu erweisen.)
Corrie kam zu Peter Johns Darbringung und Taufe. Meine Mutter war von Holland nach Tulsa gekommen, auch Bobs Eltern waren von Texas hierhergefahren. Meine guten Freunde, Mike und Fran Ewing, waren von Florida eingetroffen. Während des Gottesdienstes sprach Corrie über eine Stelle aus Hebräer: »Möge er in euch das vollbringen, was ihm wohlgefälUg ist, durch Jesus Christus; dem sei