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Einleitung.
George Sand!! Weckt der Name noch ein Echo im Gefühlsleben des gegenwärtigen Geschlechts?
Ein vielstimmiges, ja ein hundertfältiges, möchte ich sagen, wenn man sich nur ein klein wenig müht, den richtigen Standort zu finden. Dann ist auf einmal die akustische Wirkung hergestellt zwischen den Dezennien des verklungenen Jahrhunderts und den Morgenröten des angebrochenen, diesen Morgenröten, die auf ebenso viele Sonnenaufgänge wie Gewitterschauer deuten!!
Es gibt in der Kulturwelt gar nicht so viel „Neues" wie sich viele einbilden. Die „Anfänge" knüpfen sich immer wieder an ein jüngst Gewordenes:
„Weißt du wie das ward??"
Die Schicksalsschwestern werfen sich das Seil zu und jede raunt ihr Sprüchlein, mit dem die nächste wieder, in ihrem Sinne, aus ihrem persönlichen Schauen heraus, das Loswort für die Kommenden gestaltet.
Eine solche Schicksalsschwester ward die französische Romanschriftstellerin George Sand, in deren Adern auch ein paar starke Tropfen deutschen Blutes kreisten. „Blut ist ein ganz besonderer Saft." George Sand hat diesen Saft auch geistig nie verleugnen können.
Es ist etwas Bohrendes, auf den Grund Gehendes in all ihren Dokumenten, das sie in großem Abstand er-