Bővebb ismertető
Wann und unter welchen Umstánden der Meister Kunemund den Ausspruch tat, weiG ich nicht mehr; aber daft er ihn tat, weiG ich.
Er sagte námlich:
»Ich verstehe die Welt wohl noch, aber sie versteht mich nicht mehr, und so werden wir wohl nie mehr so zusammenkommen wie damals, als wir beide noch jünger waren. Na, mir ist's zu-letzt einerlei; ja, Herr, es kitzelt einen sogar dann und wann, wenn man bei sich überlegt, dafi man im Grundé der Jüngere von zweien geblieben ist. Lafi sie alt werden, die Welt; was kümmmert's mich!«
Nun sehe ich ihn doch wieder ganz genau vor mir, wie er da-sa6 und das Wort sagte. Es ist ganz richtig, er saG auf seiner Schnitzbank und fuchtelte mir mit seinem Schnitzmesser bedenk-lich vor der Nase herum, bedenklich, obgleich dieses Messer ein ganz guter, altér Bekannter von mir war. Es war ein berühmtes Messer und war aus fernster Volksurzeit von Hand zu Hand bis in die Hand des Meisters herabgelangt, und er wufite geradeso-gut damit umzugehen wie alle, die es vor ihm geführt und sich damit gewehrt hatten.
Mündliche Tradition, Schreiberkunst und Druckerkunst geben uns recht:
>Da ging der Junge vor den König und sprach: ,Wenn's er-laubt wáre, so wollte ich wohl drei Náchte in dem verwünsch-ten SchloG wachen.6 Der König sah ihn an, und weil er ihm ge-íiel, sprach er: ,Du darfst dir noch dreierlei ausbitten, aber es müssen leblose Dinge sein, und darfst das mit ins SchloG neh-men.' Da antwortete er: ,So bitt ich um ein Feuer, eine Dreh-bank und eine Schnitzbank mit dem Messer.L<
Nun wissen wir alle, was Lür Ungestüm und Gespenstertum der Junge in den drei Náchten sich vom Leibe zu haltén hatte, wie er mit den Katzen Karten spielte und wie ihm halbe Men-schen durch den Schornstein herunterfielen - halbe Menschen, zu denen er sich erst die andere Hálfte ausbitten muGte, ehe er