Bővebb ismertető
Die Fürsorge für andere Menschen, insbesondere für schwáchere, ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit für das menschliche Zusammenleben. Es gehört zur Eigenart menschlicher Existenz, dass sie nur mit gegenseitiger Hilfe überleben kann. Das Streben nach Individualismus hat zu hohen Leistungen geführt, doch darf nicht iibersehen werden, dass die eigene Vorteilsuche ohne Beachtung des Náchsten zu Lasten anderer Menschen geht und darüber hinaus die Grundlage schwácht, auf der menschliches Leben beruht.1 Deshalb möchte ich in diesem Buch darstellen, wie wichtig wir für unseren Náchsten sind und wie wichtig der Náchste für uns ist. Als Grundlage dafür eignet sich das Gleichnis vom Barmherzigen Samáriter.2 Es enthált eine alltágliche Geschichte: Ein Verletzter liegt auf der StíiKe und Menschen gehen vorbei, ohne ihn zu beachten. Manche sehen den elenden Menschen wohl, fühlen sich aber nicht zustándig. SchlieSlich kommt ein Fremder, von dem man es gar nicht erwartet, und hilft. Ich will versuchen zu erkláren, welche Bedeutung das Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium für jeden von uns hat. Dabei habe ich stets die Helferinnen und Helfer unserer Tage im Blickfeld, die sich im Samariterdienst engagieren, gleich gut, ob bezahlt oder ehrenamtlich, ob organisiert oder aus freien