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Gang in die Stille Es ist hoher Sommer.
Früh haben die Nebeljungfern ihren Reigen getanzt, sind über Weiden und Felder dahingeschwebt und haben Perlen zurückgelassen, tausend und tausend Perlen, die sich im grünen Gras und in den Büschen fingen.
„Der Tau ist's", sagen die Menschen und lachen. Sie wissen es wohl besser.
Dennoch sind es Perlen.
Sieh, auf jenem Halm, der sich fruchtschwer neigt, sind sie aufgereiht, die Edelsteine des jungen Tages, daß es funkelt und gleißt wie ein Diadem im Frauenhaar. Und sieh dort, wo im Brombeergerank ein Spinnennetz sich dehnt. Leuchtet es nicht wunderbar wie Filigran? „Es ist wohl so", sagt jemand und lächelt. Auch er weiß es besser. Drum mag er mich allein lassen.
Wohin ich will? In den Morgen, in den Tag, vielleicht in den Abend und in die Nacht, ich weiß es noch nicht.
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