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Militärverlagder Deutschen Dennokratischen RepublikErzählerreihe267Heide SpauszusMexican-BrownJosé Cárdenas warf sich zu Boden.Sein Herz pochte wild, es schien ihm, als könnten die einzelnen Schläge seine Brust sprengen. Wer schoß auf ihn in der Einsamkeit des Waldes? Oder hatte er sich getäuscht?Das unruhige Zerren seines Pierdes am Zügel, der locker um einen Kiefernast geschlungen war, ließ ihn erkennen, daß er keineswegs einer Halluzination zum Opfer gefallen war. Es bestand tatsächlich Gefahr. Ihm wurde bewußt, daß er völlig hilflos und ohne Deckung war; eine Waffe besaß er nicht, und die Bäume standen hier nur vereinzelt. Ein zweiter Schuß mußte ihn unweigerlich treffen. Trotz morgendlicher Frische brach ihm der Schweiß aus, sein Hemd klebte auf der Haut, als hätte, ein Regenguß ihn durchnäßt. Erst als allesruhig blieb, stand er vorsichtig auf und ging zu seinem Pferd. Am Sattelknauf hing der Feldstecher, mit dem er die gegenüberliegende Seite der Schlucht nach dem Schützen absuchte. Vergebens. Der Hang war dicht bewaldet, und die Sonne blendete ihn.Nachdem er im Morgengrauen sein Quartier verlassen hatte, war er eine Zeitlang neben, manchmal auch in dem seichten Flußbett geritten, das sich auf den Luftaufnahmen deutlich abzeichnete. Seit Monaten war er damit beschäftigt, im Auftrag der Regierung in Mexico-Stadt die Trasse einer Straße über die Sierra Madre .Occidental festzulegen, die man mit einem Filzstift flüchtig auf den Arbeitsunterlagen skizziert hatte. Aber die beste Luftaufnahme ist nur bedingt verwendbar; die Realisierung eines