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Dipl.-Georg. Ellen Astor - Meyers Großes Länderlexikon [antikvár]

Meyers Großes Länderlexikon [antikvár]

Dipl.-Georg. Ellen Astor, Eva-Maria Brugger, Michael Venhoff

Meyers Lexikonverlag , Megjelenés: 2005. január 01.
 
' ll, .1.mssm"'"Planet Erde und sie bewegt sich doch!Wenn wir den vermeintlich festen Boden, auf dem wir gewöhnlich stehen und nach dem wir uns orientieren, aus groOer Distanz betrachten könnten, würden wir sehen, dass er ganz und gar nicht fest steht. Unsere Erde ist ein dynamischer Himmelskörper, der um seine Achse rotiert und dabei die Sonne umrundet -der Ort, auf dem wir stehen, beschreibt eine komplizierte Bahn im Raum.Tanz auf dem VulkanEine ganz andere Bewegung, eine Verschiebung von Orten relativ zueinander auf der...
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' ll, .1.mssm"'"Planet Erde und sie bewegt sich doch!Wenn wir den vermeintlich festen Boden, auf dem wir gewöhnlich stehen und nach dem wir uns orientieren, aus groOer Distanz betrachten könnten, würden wir sehen, dass er ganz und gar nicht fest steht. Unsere Erde ist ein dynamischer Himmelskörper, der um seine Achse rotiert und dabei die Sonne umrundet -der Ort, auf dem wir stehen, beschreibt eine komplizierte Bahn im Raum.Tanz auf dem VulkanEine ganz andere Bewegung, eine Verschiebung von Orten relativ zueinander auf der Erdoberfläche, spielt sich meist unmerklich und so langsam ab, dass es außerordentlich präziser Messinstrumente bedarf, um sie überhaupt nachweisen zu können. Ein Zeitrafferfilm aber, in dem lOMillionen Jahre nur eine Sekunde dauern würden, könnte sehr eindrucksvoll zeigen, wie völlig anders die Erde vor Urzeiten aussah und wie sie sich veränderte, bevor sie so wurde, wie wir sie heute kennen. Die einschlägigen Stichwörter hierzu sind Konlinentaldrift und Plattentektonik. Unmittelbar wahrnehmbar davon sind nur die mit der Verschiebung großer Platten der obersten Erdschichten manchmal verbundenen - und dann oft verheerenden - Erd- und Seebeben, häufig mit gewaltigen Flutwellen im Gefolge.Viel von dem, was wir erfahren und erleben - der Wechsel von Tag und Nacht, von Sommer und Winter -, beruht ebenso wie unsere Wahrnehmung der Objekte und Erscheinungen am Himmel auf der Bewegung der Erdkugel. Der Wechsel von Tag und Nacht scheint klar: Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre Achse, und deswegen erlebt jeder Ort in dieser Zeit einen Sonnenauf- und einen Sonnenunlergang - doch halt! Es gibt Regionen auf der Erde, in denen die Sonne monate-und Mond total oder nur partiell dunkel. Wir sehen eine totale Sonnenfinsternis, wenn wir uns auf der Erde an einem Ort befinden, auf den der Kernschalten des Monds fäll), Bei einer totalen Mondfinsternis taucht der Mond ganz in den Kernschatten der Erde ein.-(Licht und Schatten)Bei einer Sonnenfinsternis tritt der Mond vor die Sonnenscheibe, bei einer Mondfinsternis hingegen läuft er durch den von der Erde geworfenen Schatten und wird dadurch verfinstert. Je nach Stellunglang nicht auf- und dann wieder monatelang nicht untergehl: die Polarzonen, die Regionen jenseits der Polarkreise. Man bezeichnet die entsprechenden Zeiten als Polarnacht und Polartag.Die Ursache für beide - und ebenso für den Wechsel der Jahreszeiten überall auf der Erde - ist, dass die Rotationsachse der Erde um 23 % Grad gegen die Senkrechte auf der Ebene der Erdumlaufbahn um die Sonne geneigt ist. Da die Erde nun die Richtung ihrer Achse beim Umlauf um die Sonne immer beibehält - im Norden weist sie zum Polarstern -, ist einmal, im Nordsommer, die Nordhalbkugel der Erde stärker von der Sonne beschienen und einmal, im Nordwinter, die Südhalbkugel, Nur im Frühling und im Herbst, zu den Zeiten der Tagundnachtgleichen, empfangen Nord- und Südhalbkugel gleich viel Sonnenstrahlung.Mond - Kalender - UhrBei ihrem Reigen um die Sonne hat die Erde einen Partner, ihren ständigen Begleiter, den Mond, Die Bewegungen von Erde und Mond bilden die Grundlage unserer Zeitmessung, des Gangs der Uhren und des Kalenderwesens. Die zugehörigen Einheiten sind der Tag, der Monat und das Jahr, also die Dauer von einem Sonnendurchgang durch den Zenil bis zum nächsten, von einem Vollmond bis zum darauf folgenden und von einem vollen Umlauf der Erde um die Sonne. Um deren Längen zu bestimmen, bedurfte es genauer astronomischer Beobachtungen, Schon im Altertum stellten die Astronomen dabei fest, dass weder ein Umlauf der Erde um die Sonne noch ein Umlauf des Monds um die Erde eine ganze Zahl von Umdrehungen derErde um ihre Achse enthält, noch der Umlauf der Erde um die Sonne eine ganze Zahl von Umläufen des Monds um die Erde, Ein Jahr hat etwa 365 '^Tage, ein (Mond-) Monat etwa 29'/,. Darin liegen die Schwierigkeiten des Kalenderwesens begründet, das ausgeklügelte Schaltregeln erfordert, um die Kalender mit dem Gang der Gestirne in Einklang zu halten. Je nach dem zugrunde gelegten System machen diese in bestimmten Abständen das Einfügen (die Schaltung) von zusätzlichen Tagen oder Monaten erforderlich (Schalttage oder Schaltmonate),

Termékadatok

Cím: Meyers Großes Länderlexikon [antikvár]
Szerző: Dipl.-Georg. Ellen Astor , Eva-Maria Brugger Michael Venhoff
Kiadó: Meyers Lexikonverlag
Megjelenés: 2005. január 01.
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3411074310
Méret: 250 mm x 320 mm
Dipl.-Georg. Ellen Astor művei
Eva-Maria Brugger művei
Michael Venhoff művei
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