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Meyers grosses Taschenlexikon in 24 Bänden 10 (töredék) [antikvár]

 
Ho, Ort in SO-Ghana, 46000 E. Verwaltungssitz der Region Volta (ehem. brit. Treuhandgebiet Togo); Missionszentrum mit Schulen und Krankenhaus; Handelszentrum in einem Kakaoanbaugebiet. Ho, ehem. Symbol für T Holmium. HO [ha:"o:], Abk. für: THandelsorganisation. Hoangho [ho'agho, hoag'ho:] tHwang-ho. Hoare, Sir Samuel [engl, ho:] tTemple-wood of Chelsea, Samuel Hoare, Viscount. Hob. T Hoboken, Anthony van. Hobart [engl. 'hoüba:t], Hauptstadt von Tasmanien, Australien, im SO der Insel, 164 000 E (Metropolitan Area). Sitz eines kath....
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Ho, Ort in SO-Ghana, 46000 E. Verwaltungssitz der Region Volta (ehem. brit. Treuhandgebiet Togo); Missionszentrum mit Schulen und Krankenhaus; Handelszentrum in einem Kakaoanbaugebiet. Ho, ehem. Symbol für T Holmium. HO [ha:"o:], Abk. für: THandelsorganisation. Hoangho [ho'agho, hoag'ho:] tHwang-ho. Hoare, Sir Samuel [engl, ho:] tTemple-wood of Chelsea, Samuel Hoare, Viscount. Hob. T Hoboken, Anthony van. Hobart [engl. 'hoüba:t], Hauptstadt von Tasmanien, Australien, im SO der Insel, 164 000 E (Metropolitan Area). Sitz eines kath. und eines anglikan. Bischofs; Univ. (gegr. 1890), mehrere wiss. Inst., Lehrerbildungsanstalt, Staatsbibliothek von Tasmanien, Theater, botan. Garten. Ind.-, Handelsund Verkehrszentrum der Insel, mit Zinkhütte, Calciumcarbidwerk, Nahrungsmittelind., Herstellung von Baumaterialien; geschützter Naturhafen; Fährverkehr nach Sydney; ii.-1804 gegr. - Bauten aus dem 19. Jh., u. a. Parlament, Theatre Royal. Hobbema, Meindert, % Amsterdam 31. Okt. 1638, t ebd. 7. Dez. 1709, niederl. Maler. -Schüler von J. van Ruisdael, Maler der Haar-lemer Gegend, typ. die lichtrot gedeckten Wassermühlen, Baumgruppen, der Wechsel von Licht und Schatten; u.a. „Allee von Mid-delharnis"(1689; London, National Gallery). Hobbes, Thomas [engl, hobz], * Westport (= Malmesbury bei Bristol) 5. April 1588, t Hardwick Hall bei Chesterfield 4. Dez. 1679, engl. Philosoph und Staatstheoretiker. -Stand in engem Kontakt v.a. zu Descartes, Galilei, P. Gassendi; ausgehend von der Annahme einer log. aufgebauten, Bewegungsgesetzen unterworfenen Welt, entwickelte er eine nominalist.-empirist. Philosophie. Begriffe sind für ihn nur „Namen"; wiss. Denken -orientiert an dem Wissenschaftsideal seiner Zeit, der axiomat.-deduktiv verfahrenden Mathematik - ist ein „Rechnen" mit „Namen". Erkenntnis wird gewonnen durch Analyse der Entstehungs- und Wirkungsbedingungen des je Besonderen. Gegenstand der Erkenntnis ist alles, was sich begrifil. in seine es bedingenden Elemente zerlegen läßt. Zentralstück der materialist.-mechanist. Anthropologie von H. ist die Lehre von der Unfrei- heit des Willens und von dem alles menschl. Handeln steuernden Selbsterhaltungstrieb. Richtungweisend wirkte seine auf dem Natur-recht beruhende Staats- und Gesellschafts-theorie: im Naturzustand sind alle Menschen gleich, mit dem gleichen Recht auf alles ausgestattet; es herrscht der Kampf aller gegen alle (homo homini lupus „der Mensch ist des Menschen Wolf). Der Rechtsverzicht zugunsten des Staates („Leviathan" , 1651), auf den alle Gewalt übertragen wird, dient der notwendigen Sicherung des Friedens und der Rechtsgüter; er ist Grundlage des t Gesellschaftsvertrags. - Weitere Werke: Über den Bürger (1647), Lehre vom Körper (1655), Über den Menschen (1658). G) Fiebig, H.: Erkenntnis u. techn. Erzeugung. Hobbes operationale Philosophie der VWss. Meisenheim 1973. - Wolf, F. O.: Die neue H^ss. des T. H. Stg. 1969. - Tönnies, F.: T. H. Leben u. Lehre. Stg. ^1925. Nachär. 1971. Hobby [engl.], als Ausgleich zur Berufs-, Tagesarbeit gewählte Beschäftigung, mit der jemand seine Freizeit ausrüllt und die er mit einem gewissen Eifer betreibt; Liebhaberei; Hobbyraum, [Keller]raum, in dem jemand sein H. ausübt. Hobel, Werkzeug zum Ebnen und Glätten (durch Abheben von Spänen) von Holz- oder Metallflächen, auch zur Herstellung bzw. Bearbeitung von Gesimsen, Nuten, Federn und Profilen (Sims-, Nut-, Feder-, Profil- oder Form-H.) Der H. für die Holzbearbeitung besteht aus einer geschliffenen Stahlklinge (H.stahl, H.eisen, H.messer), die im sog. Durchbruch, einer keilförmigen Öffnung des H.kastens, mit einem Holzkeil in schräger Lage so befestigt ist, daß ihre Schneide an der Sohle des H. etwas herausragt und beim Längsbewegen des H. über die Bearbeitungsfläche einen Span abheben kann, der durch den Durchbruch abfließt. Man unterscheidet Lang-H. (Rauhbank) für das Abspanen langer, ebener Flächen, Schrupp-H. für grobe, Sc/j//c/ii-H. für feinere Bearbeitung. U.a. beim Putz-H. (zur sauberen Nachbearbeitung) ist auf dem H.eisen ein zusätzl. Eisen, die H.eisenklappe (Spanbrecherklappe) befestigt, die für Abbruch des H.spans sorgt. H.maschinen für Holzbearbeitung besitzen Hobelmesserwel-len; bei der Metall-H.maschine erfolgt das Abheben der Metallspäne durch einen H.mei-ßel. - Abb. S. 6. Hobelbank Hobel. 1 Schlichthobel (a Kasten, b Bahn, c Nase, d Durchbruch, e Hobelmesser, f Keil), 2 Doppeleisen, 3 Rauhbank, 4 Simshobel. 5 Schiffshobel, 6 Profilhobel Hobelbank, Arbeitstisch zum Einspannen und Festhalten hölzerner Werkstücke bei deren Bearbeitung. Hobhouse, Leonard Trelawney [engl, 'hobhaos], ¦Saint Ive (Cornwall) 8. Sept. 1864, tAlen9on (Orne) 21. Juni 1929, brit. Philosoph und Soziologe. - Seit 1907 Prof. für Soziologie in London; entwickelte eine soziolog. Evolutionstheorie, nach der sozialer Wandel und Fortschritt durch fehlende Übereinstimmung religiöser, technolog. und institutioneller Gegebenheiten einer Gesellschaft und der daraus entstehenden Konflikte verursacht wird. Hobge (Hautbois) [frz.], veraltet für t Oboe; Hoboist (Hautboist), eigtl. Oboenbläser; vom ausgehenden 17.Jh. bis 1918 Bez. für den Infanteriemusiker. Hoboken, Anthony van [niederl. 'ho:-bo:k3], »Rotterdam 23. März 1887, niederl. Musikforscher.-RichteteanderWienerNatio-nalbibliothek das Archiv für Photogramme musikal. Meisterhandschriften ein. Veröffentlichungen v.a. zur Haydn-Forschung, u.a. „Joseph Haydn. Themat.-bibliograph. Werkverzeichnis" (2 Bde., 1957-71; Abk. Hob.). Hoboken [niederl. 'ho:bo:k3], belg. Ind.-gemeinde in der Agglomeration Antwerpen, 8 m ü. d. M., 34000 E. Werft, Schiffsreparatu-ren, Kupfer- und Zinnerzverhüttung. H. [engl, 'hoüboukan], Ind.stadt in New Jersey, USA, im westl. Vorortbereich von New York, 45 500 E. TH (gegr. 1870); Hafen. - H. entstand 1640 als niederl. Siedlung. Hobrecht, Jacob îObrecht, Jacob. hoc anno, Abk. h. a., lat. „in diesem Jahr". Hoccieve, Thomas [engl, 'hoklirv] ÎOcc-leve, Thomas. hoc est, Abk. h.e., lat. (veraltet) „das ist". Hoch, svw. î Hochdruckgebiet. Hochadel tAdel. Hochafrika î Afrika. Hochalemannisch, oberdt. Mundart, î deutsche Mundarten. Hochaltai, Autonomes Gebiet, Sowjet. autonomes Gebiet innerhalb der Region Altai, RSFSR, grenzt im S an China und die Mongol. VR, 92 600 km^ 169 000 E (1976), Hauptstadt Gorno-Altaisk. Nach N sanft abgedachtes Gebirgsland mit ausgedehnten Hochllächen in 2500-3000m ü.d.M., die von breiten Gebirgstälern unterbrochen werden. Kontinentales, trockenes Klima. Viehzucht, in den Tälern Getreide- und Futterbau. -Am I.Juni 1922 errichtet als Autonomes Oirotengebiet (Name bis 1948). Hochaltar, ma., heute noch gebräuchl. Bez. für den Hauptaltar einer kath. Kirche, im Unterschied zu den Seiten- und Nebenaltären. Hochamt (lat. missa solemnis), feierl. Form der kath. î Messe, als Bischofsmesse Pontifikalamt genannt. Hochätzung (Hochdruckätzung), Ätzung der im Hochdruckverfahren verwendeten Druckplatten (Strich- oder Rasterätzung). Hochbahn, im wesentl. auf Brückenkonstruktionen geführte Eisen- oder Straßenbahnstrecke v.a. im innerstädt. Verkehr und im Nahverkehrsbereich. Hochbau, Teilbereich des Bauwesens, der sich mit der Errichtung von Gebäuden befaßt, die im wesentl. über dem Erdboden liegen. Hochblätter, Hemmungs- und Umbildungsformen der Laubblätter höherer Pflanzen im oberen Sproßbereich. H. sind häufig mit den Laubblättern durch Übergangsfor-men verbunden und gegen die Sproßspitze zu durch Formvereinfachung und abnehmende Größe gekennzeichnet. Typ. Ausbildungsformen der H. sind die ÎBrakteen, Blütenscheiden (z. B. beim Aronstab) und blüten-blattähnl. Organe im Blütenbereich (z. B. beim Weihnachtsstern). Hochburgund î Burgund. Hochdecker, Flugzeug, dessen Tragflächen oberhalb des Rumpfes angeordnet sind; Hegen Tragflächen- und Rumpfoberkante in gleicher Höhe, so spricht man von einem Schulterdecker. Hochdeutsch t deutsche Sprache.

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Kiadó: Bibliographisches Institut
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3411021101
Méret: 130 mm x 190 mm
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