Bővebb ismertető
EinführungDas vorliegende Buch führt in das Denken des französischen Philosophen Michel Foucault ein. In der Einführung wird Foucaults Philosophie vor dem Hintergrund seiner Biographie vorgestellt. Der Leser kann sich darin einen Überblick zu seinem Leben und seiner Lehre im Ganzen verschaffen. Anschließend werden im Teil Foucault im Profil seine philosophischen Ideen im Einzelnen ausgeführt. Foucaults Oeuvre umgreift drei verschiedene Textsorten: Von ihm selbst verfasste und edierte Bücher, Vorlesungen, die von anderen ediert wurden und schließlich ein riesiges Corpus aus kürzeren Abhandlungen, Gelegenheitsäußerungen und Interviews, die ebenfalls nicht von ihm selbst herausgegeben wurden.' Diese Einführung stützt sich im Wesentlichen auf die von Foucault selbst verfassten und herausgegebenen Werke, um sie mit Erläuterungen aus den posthum veröffentlichten Vorlesungen zu ergänzen. Dazu werden insbesondere die vom Französischen Ministerium für Kultur unterstützten und von Daniel Defert und François Ewald editierten vierbändigen, alle kleineren Beiträge Foucaults enthaltenden Dit et Ecrits in der deutschen Übersetzung sowie die Veröffentlichungen der Vorlesungsreihen^ am College de France herangezogen. In Sprache und Aufbau richtet sich der Band an Leserinnen und Leser, die einen ersten Einstieg in Foucaults Philosophie suchen. Die von ihm benutzten wichtigsten Begrifflichkeiten sind in einem Glossar, das als eine Art Leitfaden der Lektüre dienen kann, kurz erklärt.Das Wort Transformation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Umwandlung, Umformung, Umgestaltung, Übertragung. Michel Foucault hat es zur Wesensbestimmung der Philosophie gewählt. Philosophie ist jene Verschiebung und Transformation der Denkrahmen, die Modifizierung etablierter Werte und all der Arbeit, die gemacht wird, um anders zu denken, um anderes zu machen und anders zu werden als man ist.^ Es gehe in der Philosophie weniger um die Aufdeckung von Wahrheiten weder im Subjekt noch in der Gesellschaft, sondern um eine Veränderung des Menschen und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Dabei ließ Foucault wie schon zuvor Friedrich Nietzsche die Zielrichtung der Veränderungen bewusst offen um die Bedeutung von Experimenten, Entwicklungen, Verschiebungen hervorzuheben." Für Foucault sitzt das Übel im Gleichen, in dem Wunsch und Bemühen, sich selbst und die Dinge festhalten zu wollen. Gegen ein Verharren im Identischen hob er die befreiende Wirkung von Veränderungen hervor:ëî'fltfIi,'\ fh'Mnymil