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Kopf der Madonna Doni, Rötel, 19,9 :17,2 cm, Florenz, Casa Buonarroti
^4ichelangelo Buonarroti hat sích zeit seines Lebens vor allém als Bildhauer betrachtet. Noch für den Creis hing sein körperliches Wohlbefinden davon ab, daB er Gelegenheit fand, táglich mehrere Stunden vor dem Marmorblock in der Werkstatt schwere MeiBelarbeit zu verrichten. lm Friihjahr 1505 weilte der dreiBigjahrige Künstler acht volle Monate in der Bergwelt der carra-rischen Alpen, um die Blöcke zu brechen und auszu-wahlen, aus denen dann die Statuen des Crabmals Papst
Julius' II. ausgehauen werden sollten. »Dort betracntete er« - so erzáhlt Michelangelos Biograph Condivi im 24. Kapitel von seinem Helden - »eines Tages die Landschaft, und es überkam ihn die Lust, aus einem Berge, der auf die See hinausschaute, einen KoloB zu formen, der den Seeleuten schon von weither ein Zei-chen sei. Ihn lockte vor allém die passende Form des Bergmassivs, aus der man den KoloB leicht hatte heraus-holen können, zugleich aber der Wettbewerb mit den