Bővebb ismertető
I.
Das Urverhältnis Michelangelos zum Stein ist gelegentlich von denen, die über seine Kunst geschrieben haben, hervorgehoben worden. Aber die Auffassung des Steins als nicht nur harter, dichter, sondern schwerer Materie, ja als leibhaftiger Sch were ist dem XIX. Jahrhundert so fremd geworden, daß es nicht zu dem Versuch kommen konnte, die Kunst Michelangelos — zumal die des späteren Michelangelo seit i52o — von dieser Mitte her anschaulich zu begreifen. Ja, eigentlich sind Schwere und der Stein als verkörperte Schwere der ganzen nachromanischen Kunst in ihrer vollen Wucht nicht mehr gegeben, Michelangelo steht allein. Die Manieristen, seine Zeitgenossen, erleben den Stein als hart und glasig, aber nicht als schwer und leibhaft.
Dieses Urverhältnis zum Stein hat bei Michelangelo eine besondere Form: es erscheint in dem
9