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Michelangelo [antikvár]

Luciano Berti

 
MICHELANGELO BUONARROTI Dem Kind, welches am 6. Márz 1475 im Hause des Bürgermeisters von Caprese, einer kleinen Stadt in den rauhen Bergen des oberen Tibertales, geboren wurde, war ein langes Leben, bis 1564, bestimmt. Bemerkenswerter ist, dass es von seinen Zeitgenossen für den grössten Künstler, in allén drei Kunstfáchern, gehalten werden sollte. Allén anderen überlegen, auch denen des Altertums, sollte er als eine beinahe mythische Figur, als der Göttliche , angesehen werden. Eine solche Höhe zu erreichen und dies im Zeitalter...
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MICHELANGELO BUONARROTI Dem Kind, welches am 6. Márz 1475 im Hause des Bürgermeisters von Caprese, einer kleinen Stadt in den rauhen Bergen des oberen Tibertales, geboren wurde, war ein langes Leben, bis 1564, bestimmt. Bemerkenswerter ist, dass es von seinen Zeitgenossen für den grössten Künstler, in allén drei Kunstfáchern, gehalten werden sollte. Allén anderen überlegen, auch denen des Altertums, sollte er als eine beinahe mythische Figur, als der Göttliche , angesehen werden. Eine solche Höhe zu erreichen und dies im Zeitalter der Renaissance, war bestimmt ein aussergewöhnlicher Fali, vielleicht nur durch Miehelangelos grundlegende Wahl einer absoluten Konzentration möglich. Introvertiert, ohne gesellige Eigenschaften, wusste er es dennoch zu erreichen, dass die Welt sich vor ihm beugte. Vasari und Condivi beschreiben ihn als tief einsamen Menschen, im Leben áusserst und unglaubwürdig mássig, in bestándiger, heimlicher Arbeit, von gemessener, manchmal zweideutiger oder schneidender Sprache, aber wenn man an sein Innerstes herankam, bescheiden und liebevoll. Seine Feinde sprachen jedoch von seiner Menschenfeindschaft, seinem Geiz und seinem rátselháften Stolz. Der sehr heftige Papst Julius II. sagte 1512 zu Sebastiano del Piombo: Er ist fürchterlich, dieser Michelangelo, man kann mit ihm gar nicht umgehen . Was sein mássiges Leben anbetrifft, wissen wir, dass sein Haus sehr dürftig ausgestattet war und er sich ofmals von Brot alléin náhrte, indem er weiterarbeitete. Wir habén aus dem Jahre 1517 eine Liste mit drei Speisefolgen, eine, für ein Frühstück alléin, zwei, für Mahlzeiten mit Gásten: 1) Zwei Brote, ein Pokal Wein, ein Hering, ein Nudelgericht; 2) Ein Salat, vier Brote, ein tiefer Pokal Einfachen und ein Viertelchen Herben, ein Teller Spinat, vier gesalzene Fische, Nudeln; 3) Sechs Brote, zwei Suppen aus Fenchelgemüse, ein Hering, ein runder Pokal. Er verschloss sich in seine Visionen und scheute für seine Kunst, ohne den kleinsten Teil seiner Energien zu vergeuden, nicht dieMICHELANGELO BUONARROTIDas Kind welches, am 6. März 1475, im Hause des Bürgermeisters von Caprese, einer kleinen Stadt in den rauhen Bergen des oberen Tiebertales, geboren wurde, sollte ein langes Leben haben, bis 1564; und, was noch bemerkenswerter war, von seinen Zeitgenossen, für den grössten Künstler in allen drei Kunstfächern gehalten werden, allen anderen überlegen, auch denen des Altertums, eine beinahe mythische Figur, in einem Wort der Göttliche . Eine solche Höhe zu erreichen, noch dazu im goldenen Zeitalter der Renaissance, war bestimmt ein aussergewöhnlicher Fall, vielleicht nur möglich durch Michelangelos grundlegende Wahl einer Metode absoluter Konzentration. Er war ein Eigenbrödler, es fehlten ihm sämtliche gesellschaftliche Eigenschaften, trotzdem hat er es dazu gebracht dass sich die Welt vor ihm beugte.Vasari und Condivi beschreiben ihn als einen furchterregenden Sonderling, der ein ausserordentlich, unglaublich massiges Leben führt, in beständiger, geheimnisvoller Arbeit begriffen, von gemessener, manchmal zweideutiger oder schneidender Sprache; aber, wenn man an sein Innerstes herankam, bescheiden und liebreich. Wer mit ihm nicht sympatisierte sprach von seiner Menschenfeindschaft, seinem Geiz und seinem rätselhaften Stolz. Der grosse Papst Julius II sagte einst 1512 zu Sebastiano del Piombo: Er ist fürchterlich dieser Michelangelo, wie du siehst, so dass man mit ihm garnicht umgehen kann .Was sein mässiges Leben anbetrifft wissen wir dass sein Haus sehr dürftig ausgestattet war, und er nährte sich oftmals von Brot allein und arbeitete weiter. Wir haben von ihm aus dem Jahre 1517 eine Liste mit drei Speisefolgen, eine zum Frühstück für sich allein, und zwei für Mahlzeiten mit Gästen: 1) Zwei Brote, ein Pokal Wein, ein Hering, ein Nudelgericht; 2) Ein Salat, vier Brote, ein tiefer Pokal Einfachen und ein Viertelchen Herben, ein Teller Spinat, vier gesalzene Fische, Nudeln; 3) Sechs Brote, zwei Suppen aus Fenchelgemüse, ein Hering, ein runder Pokal.

Termékadatok

Cím: Michelangelo [antikvár]
Szerző: Luciano Berti
Kiadó: Bonechi Editore
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 200 mm x 270 mm
Luciano Berti művei
Bolti készlet  
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