Bővebb ismertető
Mein Ausgangspunkt ist eine Vision von einigen galaktischen Museumsleuten in ferner Zukunft. Diese bringen einige Dosen Diät-Cola und ein paar Kettenhemden in einer einzigen unscheinbaren Schauvitrine unter, welche die Aufschrift trägt: »Planet Erde, 1000-2000, christliches Zeitalter«. Das letzte Jahrzehnt unseres Jahrtausends wird in diesem Museum möglicherweise nur schwach vertreten sein, weil von unseren aussagekräftigen Abfällen so vieles biologisch abbaubar ist und damit der Vernichtung anheimfällt. Doch werden die Museumsbesucher einer sehr fernen Zukunft aus den letzten eintausend Jahren aus jeder Phase und jedem Teil der Welt Material zu sehen bekommen, das an ein und dieselbe merkwürdige und fremdartige Kultur erinnert. Dabei kann es sich um Totempfähle und Tompion-Uhren, Netsuke-Elfenbeinfiguren und Nayarit-Ton-gegenstände, um »Plastikgeld« und um Bronzen aus Benin handeln. Die Unterschiede, die für uns ganz deutlich sind, wenn wir sozusagen von innen auf die Geschichte unseres hinter uns liegenden Jahrtausends zurückblicken, werden nach so langer Zeit und aus so ungeheurer Entfernung als ausgelöscht erscheinen. Der Zeitverlauf wird zusammenschrumpfen wie Kristalle in einem Schmelztiegel. Unsere Auffassungen hinsichtlich der relativen Bedeutung bestimmter Ereignisse werden in einer so furchtbar fernen Zukunft ganz nebelhaft oder viel deutlicher erscheinen.
Wenn ich mir hier von Oxford aus Gedanken über die Zukunft mache, dann quält mich das Problem der Perspektive zutiefst. Innerhalb der Universität Oxford beispielsweise gilt Cambridge als ein höchst fremdartiger Ort. Dort lassen die Leute ihre Servietten am Platz zurück, werm sie sich bis zum Dessert vertagen. Dort werden die Colleges von kleinen Körperschaften mit umfassenden Aufgaben, den »Councils«, gelenkt, und nicht von ihren jeweiligen Leitungsorganen. Während derlei Unterschiede für die Angehörigen der beiden Universitäten von höchstem Interesse sind, erscheinen sie für Außenstehende als völlig unerheblich. Kürzlich hat man japanische Geschäftsleute nach ihren Ansichten über die Zentren der Wissenschaften in der Welt befragt. Aus ihrer Perspektive bildeten Oxford und Cambridge eine Einheit. Mit emotionaler und physischer Distanz schrumpfen die Unterschiede zusammen. Greifen wir ein anderes Beispiel
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