Bővebb ismertető
Vorwort Die liier vorgelegte Publikation zum Thema "Minderheiten als Konfliktpotential in Ostmittel- und Südosteuropa" geht zurück auf eine internationale Konferenz, welche die Südosteuropa-Gesellschaft vom 19. bis 22. Oktober 1993 auf Burg Schlaining im Burgenland veranstaltete. Als Partner fungierten das Südost-Institut in München sowie das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung in Schlaining. Den wissenschaftlichen Leitern der Tagung, Herrn Dr. Gerhard Seewann und Herrn Dr. Franz-Lothar Altmann, beide vom Südost-Institut, war es gelungen, eine erstaunliche Zahl ausgewiesener Experten zusammenzuführen, welche die Minderheitenproblematik in den ehemals kommunistischen Ländern in sehr unterschiedlichen Facetten darstellten. Im Vordergrund stand hier nicht die historische Ursachenforschung, sondern vielmehr die vergleichende Betrachtung der Minderheitenfrage in Ostmittel- und Südosteuropa, die Analyse von ethnischen Konfliktpotentialen in der Region und der Minderheitenrechte in den jeweiligen Staaten. Nicht zuletzt ging es hier um die Möglichkeiten der Friedenssicherung und der Konfliktprävention. Es braucht nicht betont zu werden, welch deprimierende Aktualität das Thema dieses Buches angesichts der entflammten oder gerade schwelenden ethnischen Brandherde in den Balkanländern und im gesamten Osteuropa hat. Mit dem Ausbruch bewaffneter Konflikte in Ostund Südosteuropa wuchs der Südosteuropa-Gesellschaft in den letzten Jahren in zunehmendem Maße die Aufgabe zu, sich in Konferenzen, Podiumsdiskussionen etc. mit den Konfliktpotentialen in der Region, vor allem aber auch mit den Chancen einer Friedenssicherung zu befassen. Durch das Angebot von Diskussionsforen und die Vermittlung von Fachwissen über Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der südosteuropäischen Ländern wollen wir unseren Beitrag zu einer friedlichen Lösung der akuten Konflikte leisten. Es ist zu hoffen, daß auch die hier vorgelegte Publikation Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten