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Nachwort;ph Haydn hat während der istlenschen Schaffens kirchlichoftmals fü: alt. Allenen bestimmren 14 Meßkompos; ich ihrem Schöpfer 2 n, die als seine zwei sogenannten Manen rt 1782, trat eine lä Haydn seine nächste 1796 und 1802 dii id-darüber hl i Kreuze (in de Anfang 1796), die Orat Die Jahreszeiten (fertiggi schonachwei e.ne dai Nach d( kompon ein, bev. zwische werden 1 Erlösers.isamten Zeit seines Werke komponiert, Anlaß, den es zu bedenken tionen sind darunter, die ^zuordnen sind, auch wenn :e gilt, nicht erhalten ist.' .eller Messe (Hob XXII: 8), :igere Pause von 14 Jahren ;n Messen schrieb. Es sollten ; sechs großen Hochämternaus - Die sieben letzten Worte unseres r Vokalfassung, beendet spätestens orien Die Schöpfung (1796-98) und iStellt 1801), die nachgerade dem irhandenen Ruhm des Meisters eine neue Dimension hinzufügten und für ihn selbst von höchster Bedeutung in seinem Schaffen wurden. Haydn war, nachdem er seinen zweiten Englandaufenthalt (am 15. August 1795 begann seine Rückreise) beendet hatte, ausdrücklich von seinem neuen Fürsten, Nicolaus 11.^ beauftragt worden, jährlich eine Messe zu komponieren. Sie alle sollten für die Namens-feste^ der Gattin seines Dienstherren, der Fürstin Maria Josepha Hermenegild Esterházy, gedacht sein. Wenn auch seitens der Forschung eine gewisse Unsicherheit besteht, ob wirklich alle diese Messen zum Namenstag der Fürstin aufgeführt, d.h. uraufgeführt wurden, so ist dies für das dritte Werk, die d-Moll-Messe, genannt Nelsonmesse, mit einiger Sicherheit feststellbar. Haydn selbst hat die Entstehungszeit seiner Partitur im Autograph genau datiert (1. Notenseite: 798. iO" Julj Eisenstadt.", letzte Notenseite: Eine Laus Deo. 51- August:'). Sie wurde also rechtzeitig fertig, um eiligst die Stimmen kopieren und das Werk proben zu können. Doch die Aufführung fand dann offensichtlich nicht - wie früher angenommen - am 9. September, einem Sonntag (Fest Maria Namen), statt, sondern aus unbekannten Gründen erst am 23. September, wie ein Zeitzeuge seinem Tagebuch anvertraute.^Über die Herkunft des Beinamens Nelsonmesse gibt es allerlei Vermutungen, wenn auch keine darauf hindeutet, daß Haydn diesen Begriff selbst geprägt hat. Angeblich soll Haydn berichtet haben, daß er während der Komposition des Benedictus vom Sieg Nelsons über die Franzosen erfahren und das Bild eines blasenden Kouriers durchaus nichtaus seiner Phantasie verdrängen" Idee seines Benedictus mit jener so die obligate Trompete" - drei Ti gesetzt"? Die Glaubwürdigkeilhabe könsmpete dieser;ifeln, Wochen später Eine entsprec Verzeichnis au daß die Messeals die Na , Mitte Sept hende Ein > dem Jahn ihren Beinarhrich ;mber.erhalte Werkhabeimuß. Obwohl d( :m (größtenteils)om S;Wieneinget agung in Haydns 1809 beweist aber len bereits zu seiner Komponist igenhändigEntwurf-Katalog' Missa in Angustijs" (Messe in Bedrängnis, Not und Gefahr") benannte'" - im Autograph hat er es lediglich als Missa" bezeichnet -, so scheint doch seine Zustimmung zu dieser Benennung nicht ganz abwegig zu sein. Einerseits hat im Jahre 1800 eine Begegnung zwischen Nelson (mit Lady Hamilton) und Haydn stattgefunden, wie z.B. Georg August Griesinger, der als Beauftragter des Leipziger Verlagshauses Breitkopf & Härtel seit 1799 mit Haydn in Verbindung stand, berichtete", andererseits ist ein Plan der Seeschlacht bei Abukir im Nachlaß Haydns geftinden worden, was auf ein spezielles Interesse des Komponisten schließen läßt. Das Elßler'sche Haydn-Verzeichnis'^ von 1805 enthält allerdings keinen authentischen Hinweis auf Nelson. Erst zu einem offensichtlich späteren Zeitpunkt hat eine fremde Hand dort den Beinamen Nelson-Missa" hinzugefügt. Der Erstdruck von Breitkopf & Härtel aus dem Jahre 1803 erschien ebenfalls ohne jeden Beinamen. Dort wird das Werk schlicht als Messe ä 4 Voix (mit Aufzählung der Instrumente) N' Hl." bezeichnet.Haydn instrumentierte die Nelsonmesse nicht in einer größeren Bläserbesetzung, wie er es früher gelegentlich, später immer getan hat, sondern lediglich mit drei Trompeten, mit Pauken, Streichern und einer obligaten Orgel." Griesinger benennt den Grund in einem Brief vom 4. Dezember 1802'" an Breitkopf & Härtel, die sich um die Erwerbung der Druckrechte bemühten: Haydn sagte mir, er habe in der Messe die Blasinstrumente auf die Orgel gesezt, weil damals der Fürst Esterházy die Spieler der blasenden Instrum. ver-abschiedet hatte. Er rathe Ihnen aber, alles was in der örgelstimme als obligat vorkotnmt, auf die Blasinstrumente überzutragen und so druken zu lassen. "Es handelte sich also um einen Notbehelf, der behoben werden sollte. Inzwischen - seitnd da die so habe er sono - dazu e ist insofern Nelsons erst getroffen ist.' ns Nachlaß-sr immerhin, len Lebzeiten ist selbst das faßten: 1800 - war die Kapelle aber wieder vollständig I dort üblichen Blasinstrumenten besetzt, wie r seinem Leipziger Auftraggeber mitteilte.'^ So i verschiedene Orchestermateriale aus dieser Zeit ungsstimmen für zusätzliche Holzbläser, wenige aber ler; alle behalten den vollständigen Orgelpart bei.nicht auszumachen, welche Materiale außer einer Ltabschrift für die Druckausgabe vorlagen. Die Blasinstrumentenpartien im Erstdruck ähneln in vielen Details dem Eisenstädter Material', selbst dort, wo die Orgel in Haydns Partiturautograph nicht eigens ausgeschrieben, d.h. nicht obligat besetzt ist. Sie zeigen aber darüber hinaus deutliche Spuren bewußter Eingriffe bzw. Veränderungen einer kenntnisreichen Hand, möglicherweise die des nachmaligen Thomaskantors August Eberhard Müller.dem Jahn