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Vorwort
Vor einigen Jahren veröffentlichte meine Frau ihr Buch: »Mit Freuden Frau sein — und was der Mann dazu tun kann«. Damals ahnten wir nicht, daß wir auf das zweite Kapitel, »Umgang mit Zyklus und Fruchtbarkeit«, die meisten Leserbriefe erhalten würden. Zwei Dinge kamen dadurch zum Ausdruck: Einmal eine große Hilflosigkeit auf diesem Gebiet — zum anderen eine große Entdeckerfreude, ein Verlangen, sich Unbekanntes zu eigen zu machen.
Gleichzeitig mußten wir feststellen, daß die Information, die das Kapitel gab, ungenügend war — sowohl für die Hilflosen wie für die Entdecker. Das Kapitel hatte ja nur Ehepaare anregen wollen, sich einmal mit dieser Möglichkeit eines Lebens in Harmonie mit der eigenen Fruchtbarkeit vertraut zu machen.
Wir waren selbst erstaunt, wie freudig und dankbar diese Anregung von vielen Ehepaaren aufgegriffen wurde. Die Leser zeigten jedoch, daß zur praktischen Anwendung noch mehr Information und Schulung nötig waren.
So entspann sich also ein reger Briefwechsel mit Lesern des Buches meiner Frau, der schließlich ihre zeitlichen und teilweise auch ihre sprachlichen Möglichkeiten übertraf, da Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Sie rief also — ähnlich wie in dem biblischen Bericht vom Fischzug des Petrus, als das Netz zerriß — ihren »Gesellen im anderen Boot« (Luk. 5:7) zu Hilfe und sandte mit Erlaubnis der Verfasser die Briefe teilweise an unseren Freund und Berater, Herrn Dr. med. Josef Rötzer, weiter, der in unserer Nähe wohnt. Er beschäftigt sich seit 1951 mit der Beobachtung des Zyklus der Frau und darf heute als einer der Weltexperten auf diesem Gebiet gelten.
Mit beispielhafter Sorgfalt und Geduld, von der sich der Leser dieses Buches selbst überzeugen kann, hat sich Herr Dr. Rötzer nun dieser Leserbriefe angenommen und sich, wenn nötig, sogar in einen Briefwechsel über eine lange Zeitspanne hinweg eingelassen. Schließlich überstieg diese Aufgabe, die sich ihm ja zusätzlich zu seiner eigenen Korrespondenz stellte, selbst seine Möglichkeiten, und er rief nun seinerseits wieder eine »Gesellin« zu Hilfe in der Person seiner Tochter Elisabeth, die vor dem Abschluß ihres Theologiestudiums steht und die bei der Auswertung und Interpretation der mehr als 10000 Zyklusverläufe sowie bei der damit verbundenen wissen-