Bővebb ismertető
von JANETZKO.P., FILIPINSKI.M., ORDSEN.E. Zur Beurteilung der Schutzwürdigkeit von Böden muB zunáchst der Bezúg hergestellt werden zu folgenden BodenpotentialenZ-funktionen (vgl. Tagungsband Bundesverband Boden Wuppertal 1998) 1. Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanze (Ertragsfunktion) - Standort für Kulturpflanzen und natürliche Vegetation 2. Regelfunktion (als Puffer, Filter und Transformator) 3. Ausgleichskörper im Náhrstoff- und Wasserhaushalt (GW-Neubildung und Retentionsvermögen) 4. Archív für Natúr- und Kulturgeschichte Diesen Funktionen werden gegenübergestellt folgende Nutzungsansprüche 1. Nutzung für Besiedelung, Erholung, Deponiefláche 2. Nutzung für Land- und Forstwirtschaft 3. Nutzung als Rohstofflagerstátte Daraus ergeben sich folgende Risiken 1. bezüglich des Verlustes von Bodenfunktionen durch Bodenverluste bei Versiegelung, Bodenabtrag, Substratauftrag oder nachhaltige Bodenveránderungen 2. gegenüber einer stofflichen Belastung durch Schadstoffimmissionen und Náhrstoffauftráge (Dünger) 3. gegenüber einer mechanischen Belastung bezüglich des Wasser- und Lufthaushaltes durch Bodenverdichtung (beim Befahren mit schwerem Gerát) Für die Bodenbewertung, die háufig nach einer fünfstufigen Skala vorgenommen wird, seien 2 Beispiele für verschiedene Vorgehensweisen gegeben: Beispiel GLA-NRW (Schraps, W.G.; Schrey, H.P. 1997); Bewertung nach 1 • Wasserr und. Nahrstpffhaushalt (Extremstandorte): Moor-/Grundwasser-/Staunásse-/trockene Sand- und Schuttböden/sehr trockene Felsböden 2. Ertragsfahigkeit/Bod (Lebensgrundlage) „Grenzwerte": Bodenwertzahlen ab 55-75, Feldkapazitát ab 180-240 mm, Kationenaustauschkapazitát ab 200-260 mmol/z 3. Archivfunktion für Natúr- und Kulturgeschichte: z.B. Tschernoseme, Böden auf Quell- und Sinterkalken, Vulkaniten, Tertiár- und Kreidelockergesteinen *) Landesamt fur Natúr und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek